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Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

Portraitfoto Dr. Bernd Buchholz
Dr. Bernd Buchholz

Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus

© M. Staudt / grafikfoto.de

Buchholz: "Schleswig-Holstein-Tourismus trotzt auch wechselhaftem Wetter"

Datum 20.09.2017

Trotz des wenig sommerlichen Wetters verläuft der Tourismus in Schleswig-Holstein weiterhin positiv: Der Aufwärtstrend bei den Gäste- und Übernachtungszahlen hielt auch im Juli an. Nach den heute (20. September) vom Statistikamt Nord veröffentlichten Zahlen wurden in den größeren Beherbergungsstätten mit zehn und mehr Betten sowie auf den Campingplätzen des Landes nahezu 1.100.000 Gäste und mehr als 4.800.000 Übernachtungen gezählt. Dies ist ein Anstieg von 3,1 beziehungsweise 3,4 Prozent im Vergleich zum Juli des vergangenen Jahres. "Diese Ergebnisse zeigen, dass wir in der Gunst der Urlauberinnen und Urlauber weiter zugelegt haben und mit vielen attraktiven Angeboten immer saison- und wetterunabhängiger werden", sagte Tourismusminister Dr. Bernd Buchholz zu der Juli-Bilanz. In die Erhebung einbezogen waren 3.734 geöffnete Beherbergungsstätten mit 182.000 Betten sowie 273 geöffnete Campingplätze.

Von den Auswirkungen des unbeständigen Wetters im Juli waren allerdings die Campingplätze im Land betroffen. Vor allem in den Regionen Ostsee und Holsteinische Schweiz waren in diesem Monat Rückgänge bei den Ankünften (-4,0 bzw. -12,4 %) und Übernachtungen (-7,9 bzw. -7,8 %) zu verzeichnen.

Vergleicht man die Monate Januar bis Juli mit dem Vorjahreszeitraum weist die Statistik insgesamt eine Steigerung der Gästezahlen um 5,1 Prozent und bei den Übernachtungen von 4,9 Prozent aus. Schleswig-Holstein liegt damit erneut bei den Übernachtungen über dem Bundesdurchschnitt (+3 %).

Nach den Worten von Buchholz zeigt ein Blick auf die Betriebsarten, dass hiervon vor allem die Segmente Hotellerie (mit Gasthöfen und Pensionen) und so genannte Parahotellerie (Erholungs- und Ferienheime, Ferienzentren, Ferienhäuser/-wohnungen, Jugendherbergen) mit einem Zuwachs von 5,5 Prozent bzw. 6,8 Prozent profitieren. Doch auch die Campingplätze verzeichnen – trotz der witterungsbedingten Einbußen – für den Zeitraum ein Plus von 2,2 Prozent bei den Übernachtungen.

 

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