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Land fördert Modernisierung des Hafens von Wyk auf Föhr mit 6,1 Millionen Euro

Staatskanzlei

Land fördert Modernisierung des Hafens von Wyk auf Föhr mit 6,1 Millionen Euro

Meyer: "Ein Gewinn für die örtliche Wirtschaft – vor allem aber für die Inselgäste"
Datum 17.02.2017

Grünes Licht für die Modernisierung der Alten Mole im Hafen von Wyk auf Föhr: Bei einem Inselbesuch übergab Wirtschaftsminister Reinhard Meyer heute (17. Februar) an Wyks Bürgermeister Paul Raffelhüschen einen Förderbescheid in Höhe von 6,1 Millionen Euro. Bei dem Betrag aus dem Landesprogramm Wirtschaft handelt es sich um eine 60-prozentige Förderung für eine geplante Gesamtinvestition am Hafen in Höhe von rund 10,2 Millionen Euro bis zum Jahr 2019.

Mit dem Geld soll noch im Frühjahr damit begonnen werden, die Alte Mole vollständig zu erneuern, dabei entsteht mehr Verkehrsfläche. Zudem ist ein neuer Fähranleger mit barrierefreiem Seiteneinstieg und überdachtem Wartebereich geplant. Meyer erinnerte daran, dass die Modernisierung nicht allein für das örtliche Gewerbe und die Berufsschifffahrt von erheblicher Bedeutung sei, sondern auch für die komfortable Erreichbarkeit der Ferieninsel. "Auch für Touristen wird eine möglichst barrierefreie Anreise zum Urlaubsort immer wichtiger und durch die Modernisierung wird auch die Gesamtfläche für den Verkehr ein erhebliches Stück erweitert", so Meyer.

Der Minister erinnerte weiter daran, dass die nordfriesischen Hafenbetriebe auf einem guten Zukunftskurs seien: "Dagebüll, Wyk und Wittdün auf Amrum haben in den vergangenen Jahren mit Landeshilfe bereits viel investiert." Zudem hätten sich die Häfen enger zusammengeschlossen, um beispielsweise bei Ausschreibungen konkurrenzfähiger zu werden.

Am Abend wurde in Dagebüll in Anwesenheit von Meyer durch die Mitglieder der Interessengemeinschaft Nordfriesischer Häfen (IGNH) erstmals eine formelle Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit unterzeichnet. Meyer: "Damit beschreiten die Häfen den richtigen Weg, um sich auf für die kommenden Jahre wetterfest aufzustellen."

Das Landesprogramm Wirtschaft bündelt im Zeitraum 2014–2020 Fördermittel der Europäischen Union - Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) sowie Landesmittel für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein. Mehr Informationen im Internet: eu-sh.schleswig-holstein.de