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Aufwertung des Deichbereichs von Dagebüll

Staatskanzlei

Aufwertung des Deichbereichs von Dagebüll

Meyer überreicht Förderbescheid über zwei Millionen Euro: "Eine ideale Verbindung von Deichschutz und Tourismus"
Datum 17.02.2017

Qualitätssprung für die nordfriesische Tourismus-Gemeinde Dagebüll: Im Rahmen der vom Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz geplanten Deichverstärkung hat Dagebülls Bürgermeister Hans-Jürgen Ingwersen heute (17. Februar) von Wirtschaftsminister Reinhard Meyer einen Förderbescheid in Höhe von knapp zwei Millionen Euro erhalten. Mit dem Geld aus dem Landesprogramm Wirtschaft sollen touristische Elemente wie etwa eine Badestelle in die Deichverstärkung integriert werden. Auch die Gemeinde selbst trägt mit rund drei Millionen Euro einen erheblichen Eigenanteil an dem knapp zehn Millionen Euro teuren Gesamtprojekt. Die Arbeiten laufen bereits seit letztem Sommer, die Fertigstellung ist für Herbst 2018 geplant.

Nach den Worten von Meyer leistet das ehrgeizige Projekt einen erheblichen Beitrag zur Qualitätssteigerung des Ortes und der Urlauberregion: "Hier entsteht eine ideale Verbindung von Küstenschutz und Tourismus-Infrastruktur, die zweifellos auch Vorbild für andere Küstenregionen im Land sein kann", so Meyer.

Im Rahmen des ersten Bauabschnitts erfolgt auf dem "Haffdeich" die Errichtung einer Deichpromenade sowie die Umgestaltung des Deichtorplatzes zu einem Promenadenplatz mit Tribüne am Binnendeich. Bis Herbst 2018 wird dann die Badestelle "Am Badedeich" als tideunabhängige und barrierefreie Badestelle für Familien und Natururlauber ausgebaut. "Ich bin sicher, dass sich diese Investition auszahlt, denn damit spricht die Gemeinde genau die Zielgruppen unserer Tourismusstrategie an", sagte Meyer. Ohnehin arbeite die Gemeinde seit nunmehr 15 Jahren kontinuierlich an ihrer touristischen Entwicklung und habe seither konsequent die landesplanerischen Zielsetzungen umgesetzt.

Dagebüll gehört als "Fenster zur Nordsee" zu den Gemeinden mit den höchsten Übernachtungszahlen in Nordfriesland. Im Jahr 2016 haben die Übernachtungen absehbar einen Spitzenwert von über 100.000 erreicht und sich damit im Vergleich zu 2012 mehr als verdoppelt.

Das Landesprogramm Wirtschaft bündelt im Zeitraum 2014–2020 Fördermittel der Europäischen Union - Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) sowie Landesmittel für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein. Mehr Informationen im Internet: eu-sh.schleswig-holstein.de