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Arbeitsmarkt am Jahresende 2016 weiter auf Erfolgsspur

Staatskanzlei

Arbeitsmarkt am Jahresende 2016 weiter auf Erfolgsspur

Nägele: "Anstieg der Erwerbstätigkeit ist Garant für nachhaltige Entwicklung"
Datum 03.01.2017

Im Dezember 2016 waren laut Regionaldirektion Nord der Bundesagentur für Arbeit 92.755 Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote liegt damit aktuell bei 6,1 Prozent, dies sind saisonbedingt 0,2 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging die Arbeitslosenquote hingegen um 0,3 Prozent zurück. "Die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hält weiter an und umfasst fast alle Personen- und Altersgruppen. Vor allem ist der weiter anhaltende Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung äußerst erfreulich", kommentierte Staatssekretär Dr. Frank Nägele die aktuellen Zahlen: "Schleswig-Holstein ist ein starker Wirtschaftsstandort."

Die Anzahl der gemeldeten sozialversicherungspflichtigen Stellen stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,3 Prozent. "Dies zeigt, dass es in Schleswig-Holstein eine große Nachfrage nach Arbeitskräften gibt. Und diese hohe Nachfrage eröffnet uns die Möglichkeit, die Integration von Schutzsuchenden und die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit weiter intensiv voranzutreiben, denn das sind unsere Herausforderungen 2017", so Nägele. Das Landesprogramm Arbeit wurde entsprechend angepasst. "Zum Beispiel finden geflüchtete Frauen passgenaue Beratungsangebote bei Frau & Beruf."

Zudem ging die Anzahl der Langzeitarbeitslosen weiter zurück. Ihre Zahl sank im Dezember 2016 im Vergleich zum Vormonat um 138 Personen (0,4 Prozent). Im Vorjahresvergleich wurde der Rückgang besonders deutlich: Gegenüber dem Vorjahresmonat beträgt er 9,2 Prozent. "Unsere Projekte für Langzeitarbeitslose, die wir im Rahmen des Landesprogramms Arbeit fördern, tragen aktiv zu dieser guten Entwicklung bei. Wir werden unsere erfolgreichen Bemühungen auf jeden Fall weiter fortsetzen", sagte Staatssekretär Dr. Nägele. Zu Beginn des Jahres 2017 seien zwölf neue Projekte mit einem Gesamtvolumen von über fünf Millionen Euro und fast 1.300 Teilnehmerplätzen gestartet.