Landesportal Schleswig-Holstein

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Finanzministerium

Portraitfoto Monika Heinold
Monika Heinold

Finanzministerin

Schleswig-Holstein weiter bewegen

Datum 20.12.2017

Ein Erfolgsprojekt geht in die zweite Runde: Die Spendenplattform "Wir bewegen.SH" wird bis Ende 2020 verlängert.

Eine Hand, die ein Smartphone in der Hand hält, auf dem die Spendenplattform geöffnet ist. "Wir bewegen.SH" ermöglicht es, Kleinspenden für ehrenamtliche Projekte zu sammeln. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)"Wir bewegen.SH" ermöglicht es, Kleinspenden für ehrenamtliche Projekte zu sammeln. © Staatskanzlei

Mehr als 275.000 Euro Spenden, 140 geförderte Projekte in knapp drei Jahren - "Wir bewegen.SH" ist ein großer Erfolg. Nun soll das Projekt von Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) und Land weitergehen - bis Ende 2020. "Zahlreiche Menschen in unserem Land engagieren sich ehrenamtlich und leisten somit einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Mit dem Spendenportal unterstützt die Landesregierung dieses ehrenamtliche Engagement ganz praktisch", sagte Finanzministerin Monika Heinold heute bei der Vertragsunterzeichnung in Bordesholm.

Erfolgreiches Projekt

"Die Spendenplattform hilft ganz unbürokratisch und wird gut angenommen“, sagte Heinold. Mit Hilfe des Portals seien bereits zahlreiche wichtige Projekte realisiert worden. Dabei könne durch "Wir bewegen.SH" auf kleinteilige Förderanträge und Verwaltungsprüfverfahren verzichtet werden. Die Hürden zum Mitmachen seien niedrig, außerdem unterstütze das Team der IB.SH Vereine bei der Antragstellung, sagte die Ministerin. "Ich kann allen Ehrenamtlichen nur ans Herz legen, die Spendenplattform zu nutzen."

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"Wir bewegen.SH" hilft ganz unbürokratisch und wird gut angenommen. Ich kann allen Ehrenamtlichen nur ans Herz legen, die Spendenplattform zu nutzen.

Monika Heinold

Crowdfunding für den guten Zweck

Die Plattform funktioniert nach dem Prinzip des "Crowdfunding": Mithilfe vieler Kleinspenden lassen sich Projekte in verschiedenen Themenbereichen finanzieren. Dabei gilt das "Alles-oder-nichts-Prinzip": Nur wenn die angestrebte Spendensumme erreicht wird, fließt das Geld auch an die Projektstarter. Bislang haben fast drei Viertel aller Vorhaben ihr Spendenziel erreicht - eine vergleichsweise hohe Quote bei derartigen Spendenportalen. Allein 2017 wurden rund 160.000 Euro an Spenden gesammelt.

Paten- und Partnerprogramm

Seit 2016 können Unternehmen, Organisationen oder Verbände als Paten ein konkretes Spendenprojekt unterstützen, oder sich als Partner regelmäßig engagieren. So wie die Sparkassen im Land: Sie wurden Mitte 2016 Premium-Partner des Landes. Als solche haben sie sich dazu verpflichtet, jährlich mindestens 50.000 Euro auf der Plattform zu spenden. Darüber hinaus betreuen die Sparkassen Ehrenamtliche und deren Projekte bei der Öffentlichkeitsarbeit.