Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Finanzministerium

Portraitfoto Monika Heinold
Monika Heinold

Finanzministerin

Wer verdient was?

Datum 18.04.2017

Die ersten öffentlichen Unternehmen haben die Gehälter ihres Führungspersonals veröffentlicht.

Ein altes Gebäude mit der Aufschrift "Sparkasse" Sparkasse (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Unter anderem legt auch das Führungspersonal der Sparkassen seine Gehälter offen. © M. Staudt / grafikfoto.de

Seit heute können Bürger Einblick in die Gehälter des Führungspersonals von öffentlichen Unternehmen nehmen. Das Finanzministerium hat auf seiner Internetseite die Bezüge und Leistungen verschiedener Firmen veröffentlicht.

Demokratie bedeutet Transparenz

"Die Bezüge des Führungspersonals öffentlicher Unternehmen dürfen kein Geheimnis sein. Es zeichnet unsere Demokratie aus, dass sie für Bürgerinnen und Bürger transparent sind", erklärte Finanzministerin Monika Heinold.

Auch Bonuszahlungen werden aufgeführt

Die Veröffentlichung der Gehälter wird durch das sogenannte Vergütungsoffenlegungsgesetz möglich. Es verlangt auch die Offenlegung von erfolgsabhängigen Zahlungen. Bevor diese jedoch transparent gemacht werden können, muss der Jahresabschluss des Unternehmens vorliegen, die in der Regel im Sommer erstellt werden. Die Anzahl der aufgeführten Unternehmen ist daher mit 48 zum jetzigen Zeitpunkt noch klein. Das Gros der Meldungen wird im Herbst erwartet.

Öffentliches Handeln transparenter machen

Vergütungsoffenlegung

info Zur Datenbank (145)

"Der Anfang ist gemacht", so Heinold. "Die Landesregierung hat mit dem sogenannten Vergütungsoffenlegungsgesetz Neuland betreten. Wir haben diese Legislaturperiode genutzt, um öffentliches Handeln transparenter zu machen."

Die Datensammlung wird ab sofort jeweils montags aktualisiert und informiert über die vorliegenden Veröffentlichungen. "Dass die Veröffentlichung der Gehälter zur kontroversen Diskussion einlädt, hat nichts mit einer Neiddebatte zu tun, sondern ist Teil einer lebendigen Demokratie. Stück für Stück wird Transparenz zur Realität. Das tut unserem Land gut!", unterstreicht die Ministerin.