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Finanzministerium

Portraitfoto Monika Heinold
Monika Heinold

Finanzministerin

© M. Staudt/grafikfoto.de

Finanzministerin Monika Heinold zum Abschluss ihrer Sommertour in Klein Gladebrügge: „Die Kinder- und Jugendbeiräte im Land sind eine wichtige Plattform, um an politischen Entscheidungsprozessen mitwirken zu können“

Datum 28.08.2017

Klein Gladebrügge. Finanzministerin Monika Heinold hat heute (25.8.) ihre Sommertour mit einem Besuch des Kinder- und Jugendbeirats Klein Gladebrügge abgeschlossen. Insgesamt neun Kinder- und Jugendvertretungen standen in den vergangenen Tagen auf dem Besuchsprogramm. Dabei tauschte sich die Ministerin vor Ort intensiv mit den Mitgliedern sowie Bürgermeistern und Kommunalvertretern über Formen der Jugendbeteiligung aus: „Ich habe viele junge Menschen getroffen, die sich engagieren und wichtige Entwicklungen anstoßen. Es hat großen Spaß gemacht, gemeinsam mit ihnen durch die Gemeinden zu streifen, Lieblingsorte zu entdecken und Projektvorhaben zu entdecken. Die Kinder- und Jugendbeiräte im Land sind eine ganz wichtige Plattform, um an politischen Entscheidungsprozessen mitwirken zu können. Es ist richtig, dass wir dieses Instrument verbindlich in der Gemeindeordnung für Schleswig-Holstein verankert haben.

 In den Gesprächen mit den Kindern und Jugendlichen ging es nicht nur um konkrete Einzelprojekte vor Ort, häufig wurden auch die großen Herausforderungen für das Land diskutiert: „Kinder und Jugendliche realisieren sehr früh, vor welchen Herausforderungen ihre Gemeinde im Bereich Schule, Digitalisierung oder Straßenbau steht. Sie identifizieren sich stark mit ihrer Heimatregion und sie bringen sich ein, um diese attraktiv zu erhalten. Das ist ein großer Wert und das hat mich sehr beeindruckt.

Mit dem 1989 ins Leben gerufenen Landesfonds „Schleswig-Holstein – Land für Kinder“ haben das Deutsche Kinderhilfswerk und das Land gemeinsam bereits hunderte Einzelprojekte, insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendbeteiligung, gefördert. Auch Publikationen, Fortbildungen und die Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte in Kommune, Kita und Heimerziehung werden mithilfe des Fonds unterstützt. Aktuell stehen für die Gemeinschaftsaktion jährliche Haushaltsmittel des Landes in Höhe von 80.000 Euro zur Verfügung. Das Deutsche Kinderhilfswerk stellt zusätzliche Mittel in Höhe von 20.000 Euro bereit. Heinold zeigte sich zufrieden, dass die finanzielle Landesförderung der Jugendbeteiligung so gut greift: „Dieses Geld ist sehr gut angelegt.

Mit dem Ziel, mehr Aufmerksamkeit für die Arbeit der kommunalen Kinder- und Jugendvertretungen sowie eine höhere Wahlbeteiligung zu erreichen, werden in diesem Jahr erstmals landesweit gemeinsame Wahlen zu den Kinder- und Jugendvertretungen angeboten. In den teilnehmenden Kommunen wird im Zeitraum vom 20. bis zum  27. November 2017 gewählt. Eine Auftaktveranstaltung findet am 26. September im Kieler Landeshaus statt. Sie wird sowohl vom Jugendministerium als auch vom Landesbeauftragten für politische Bildung unterstützt.

Medieninformation vom 25.08.2017 zum Herunterladen (PDF 51KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Verantwortlich für diesen Pressetext: Patrick Tiede |
Düsternbrooker Weg 64, 24105 Kiel
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