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Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Portraitfoto Dr. Robert Habeck
Dr. Robert Habeck

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

© M. Ruff / grafikfoto.de

Gemeinsam gegen Katzenelend

Datum 13.10.2017

Das Pilotprojekt zur kostenfreien Kastration von Straßenkatzen geht bis zum 10. November in die fünfte Runde.

Zwei Katzen auf einem Garagendach. Freilebende Katzen in der Stadt (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Die Zahl der freilebenden Katzen im Land nimmt zu. © M. Staudt / grafikfoto.de

Es ist eine Bilanz, die sich sehen lassen kann: Seit Herbst 2014 wurden in Schleswig-Holstein 7.417 herrenlose Katzen und Kater kastriert. Nach vier erfolgreichen Aktionen wird das gemeinsame Projekt von Tierschutzverbänden, Tierärzten, Kommunen, Landesjagdverband und Land nun fortgesetzt.

Kostenfrei kastrieren

Tierheime oder Privatpersonen können freilebende Katzen bei einem Tierarzt kostenfrei kastrieren lassen. Dafür müssen sie lediglich ein Formular ausfüllen. Die Kosten für die Kastration werden dann in voller Höhe beglichen - einerseits durch einen Honorarverzicht des behandelnden Tierarztes, andererseits durch einen landesweiten Fonds. Danach müssen die Katzen wieder an der Stelle ausgesetzt werden, wo sie eingefangen wurden. Die Aktion soll bis zum 10. November laufen.

Schon gewusst?

info Der biologisch sinnvollste Zeitraum für die Kastration von Katzen liegt zwischen Mitte Oktober und Mitte November.

Gemeinschaftlicher Fonds

Der landesweite Fonds hat ein Volumen von rund 226.000 Euro und steht unter der Verwaltung der schleswig-holsteinischen Tierärztekammer. Mit 180.000 Euro finanziert das Umweltministerium den größten Teil des Projekts, 30.000 Euro stellt der Deutsche Tierschutzbund bereit. Weitere Geldgeber sind der Landesjagdverband (10.000 Euro), der Landestierschutzverband (5.000 Euro) und die Arbeitsgemeinschaft Wildtierstationen (1.000 Euro).

Weitere Informationen

Pilotprojekt gegen Katzenelend