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Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Portraitfoto Dr. Robert Habeck
Dr. Robert Habeck

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

© M. Staudt / grafikfoto.de

Kohlzeit in Dithmarschen

Datum 19.09.2017

Heute noch auf dem Feld, bald schon auf dem Teller: In Dithmarschen beginnt die Kohlernte. Minister Robert Habeck hat die 31. Kohltage eröffnet.

Ein Mann trägt einen Kohlkopf auf der Schulter. Archiv: Landwirtschaftsminister Robert Habeck bei der Eröffnung der Dithmarscher Kohltage. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Archiv: Landwirtschaftsminister Robert Habeck bei der Eröffnung der Dithmarscher Kohltage. © dpa

Kohl spielt für die Region Dithmarschen eine wichtige Rolle. Immerhin liegt hier das größte geschlossene Anbaugebiet in Europa. Jedes Jahr wird hier der Beginn der Ernte mit dem traditionellen Kohlanschnitt gefeiert.

"Erfolgreiches Regionalmarketing"

"Die Kohltage sind jetzt schon seit Jahrzehnten ein Paradebeispiel für ein erfolgreiches Regionalmarketing. Landwirtschaft, Gastronomie und Tourismus haben es gemeinsam geschafft, den Dithmarscher Kohl und die Kohltage breit bekannt zu machen - auch über die Grenzen von Schleswig-Holstein hinaus", sagte Habeck beim Startschuss für die Kohltage in Friedrichskoog.

Gute Bedingungen und gute Ernte

Das ausgeglichene Klima in Dithmarschen und die fruchtbaren Marschböden bieten für den Kohlanbau optimale Bedingungen. Auf rund 3.000 Hektar Anbaufläche wächst hier jedes Jahr Kopfkohl heran. Vor allem Weißkohl, aber auch Rotkohl und Wirsing. Im Jahr 2016 betrug die Ernte rund 200.000 Tonnen. "Das Wetter in diesem Jahr war für das Kohlwachstum gut, wenn auch ab Juli in einigen Gebieten zu feucht. Insgesamt können die Kohlanbauer nach derzeitiger Schätzung mit einer guten Ernte rechnen", erklärte Habeck.

Starke Konkurrenz

Da in den anderen Kohlanbauregionen ebenfalls gute Erträge zu erwarten seien, würde die Konkurrenz am Markt aber auch groß werden. Viele Landwirte würden einen großen Teil der Ernte daher erst einmal einlagern. So können sie Zeit zu gewinnen, bis sich die Preise wieder erholen, fuhr der Minister fort.

Weitere Informationen:

Website der Dithmarscher Kohltage