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Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Portraitfoto Dr. Robert Habeck
Dr. Robert Habeck

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

© M. Staudt / grafikfoto.de

Therapie-Roboter und digitale Landwirtschaft

Datum 26.07.2017

Auch der zweite Tag der Sommerreise von Minister Robert Habeck steht ganz im Zeichen der Digitalisierung.

Sie sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken: Computer, Software, Internet. Die Digitalisierung verändert unseren Alltag, unsere Arbeit, unsere Infrastruktur. Drei Tage lang reist der erste Digitalisierungsminister Schleswig-Holsteins, Robert Habeck, daher nun durch das Land und besucht Ideenschmieden, Firmen sowie Landwirtschaftsbetriebe, die sich der Herausforderung stellen.

Ein Mann kniet neben einem Roboter und berührt eine Schaltfläche auf dessen Brust. Digitalisierungsminister Robert Habeck mit dem Therapie-Roboter Emma. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Digitalisierungsminister Robert Habeck mit dem Therapie-Roboter Emma. © MELUND

Besuch im Starterkitchen

Am Morgen des zweiten Tages seiner Sommerreise besuchte der Minister den OpenCampus in Kiel. Hier werden aus Ideen Unternehmen. Virtual Reality-Räume für Museen, Apps zum Einkaufen, für Musik und vieles mehr - all das hatte seinen Ursprung im Starterkitchen. Auch der Roboter "Emma" wurde hier geboren. Der 1,40 Meter große Roboter besucht regelmäßig demenzkranke Menschen, singt und tanzt mit ihnen. "Die Digitalisierung verändert schon jetzt Lebens - und Arbeitswelten, Versorgung und Infrastruktur. Sie kann dem Land einen enormen Schub geben", sagte Habeck.

Höhere Erträge dank Digitalisierung

Im Anschluss stand ein Besuch bei einem der führenden Landtechnikhersteller Deutschlands auf dem Programm, Claas Landmaschinen. In Bordesholm besichtigte Habeck die zentrale Niederlassung des Unternehmens für Schleswig-Holstein. Im digitalen Sektor liefert die Firma automatische Lenksysteme sowie Telemetrie und entwickelt Technologien, die es Landwirten ermöglichen, ihre Felder optimal zu düngen. "Das ist ein gutes Beispiel, wie Digitalisierung helfen kann, Umwelt und Gewässer zu schonen und effizient zu wirtschaften", sagte Habeck.

Praxisbeispiele vor Ort

Am Nachmittag trifft der Minister zwei Landwirte, die digitale Technologien in ihren Arbeitsalltag integrieren. So kann Dag Brodersen aus Reußenköge (Kreis Nordfriesland) mithilfe digitaler Technik seine Ackerflächen besser bewirtschaften - und muss dafür weniger Pflanzenschutzmittel einsetzen. Das Gut Mehlbek (Kreis Steinburg) stellt seinen Ackerbau- und Schweinemastbetrieb gerade auf digitale Technologien um - mit wissenschaftlicher Unterstützung der Fachhochschule Kiel.