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"Geflügelpest ist überstanden"

Staatskanzlei

"Geflügelpest ist überstanden"

Datum 17.05.2017

Das letzte Restriktionsgebiet wurde aufgehoben: Geflügel darf wieder im ganzen Land ins Freie.

Eine Schar Gänse auf einer grünen Wiese. Gänse (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Zum Ende der Woche darf Geflügel im ganzen Land ins Freie. © M. Staudt / grafikfoto.de

Seit Mitte April gab es in Schleswig-Holstein keinen Fall von Geflügelpest mehr. Das Risiko für das gesamte Land sei daher nun als gering anzusehen, sagte Landwirtschaftsminister Robert Habeck. "Die Geflügelpest ist überstanden".

Letzter Fall liegt mehr als 30 Tage zurück

Habeck betonte, die Geflügelpest sei eine große Belastung für alle Beteiligten gewesen. Zuletzt war die Stallpflicht nur noch auf Teile der Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Segeberg sowie der Stadt Lübeck beschränkt.

Die letzte amtliche Feststellung von Geflügelpest im Kreis Segeberg liegt zum Ende der Woche mehr als dreißig Tage zurück. Dementsprechend wir das letzte Restriktionsgebiet aufgehoben.

Sicherheitsvorkehrungen beibehalten

Die nach der Geflügelpest-Verordnung vorgeschriebenen Biosicherheitsvorkehrungen müssen beibehalten werden, um Geflügelhaltungen auch zukünftig vor dem Erreger zu schützen. Die Tiere dürfen ausschließlich im Stall oder unter einem Dach gefüttert werden, damit Wildvögel keinen Zugang zu den Futterstellen haben. Futterreste sind zu vermeiden bzw. unverzüglich zu beseitigen. Ein Tränken erfolgt ebenfalls geschützt vor Wildvögeln. Das Tränkwasser hat Trinkwasserqualität und wird keinem natürlichen Oberflächenwasser entnommen. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, werden gemäß Geflügelpest-Verordnung für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt. Erhöhte Tierverluste sind dem zuständigen Veterinäramt zu melden.

Risikoeinschätzung des Friedrich-Löffler-Institutes