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Hakendorfer Wälder werden geschützt

Staatskanzlei

Hakendorfer Wälder werden geschützt

Datum 10.05.2017

Umweltminister Robert Habeck erklärt ein 122 Hektar großes Gebiet zum neuen Naturschutzgebiet.

Laubfrosch sitzt auf einem Zweig Laubfrosch sitzt auf einem Zweig (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Wichtig ist das neue Naturschutzgebiet zum Beispiel für Amphibien wie den Laubfrosch. © M. Staudt / grafikfoto.de

Direkt an der Grenze zu Mecklenburg-Vorpommern liegen zwischen Hollenbek und Klein Zecher die Hakendorfer Wälder. Umweltminister Robert Habeck hat jetzt eine Verordnung unterzeichnet, mit der die Landschaft zum Naturschutzgebiet erklärt wird.

Teil des "Grünen Bandes"

Das neue Naturschutzgebiet ist Bestandteil des "Grünen Bandes" an der innerdeutschen Grenze. Zu großen Teilen ist es auch Flora-Fauna-Habitat und Europäisches Vogelschutzgebiet.

"Ziel bei der Ausweisung von Naturschutzgebieten im Bereich des "Grünen Bandes" ist es, den besonderen Artenreichtum dieser teils jahrzehntelang extensiv genutzten Wälder, Gewässer und landwirtschaftlichen Flächen in ihrer Bedeutung für den Schutz von Arten und Lebensräumen auch für künftige Generationen zu sichern", sagte Minister Habeck.

30. Naturschutzgebiet im Kreis Herzogtum Lauenburg

Der größte Teil des neuen Naturschutzgebietes wird bereits naturnah oder gar nicht mehr genutzt. Wegen der besonderen Standortverhältnisse konnten sich Eichen-Hainbuchenwälder von landesweiter Bedeutung erhalten. In ihnen brüten regelmäßig Vogelarten wie Kranich, Hohltaube, Rotmilan, Schwarz- und Mittelspecht. Zudem gedeihen hier typische oder seltene Pflanzen. Wichtig ist das Naturschutzgebiet auch für mehrere Amphibienarten, wie zum Beispiel den Laubfrosch.

Dass 122 Hektar große Gebiet ist das 30. Naturschutzgebiet im Kreis Herzogtum Lauenburg. Rund 5,3 Prozent der Kreisfläche sind geschützt. Das ist deutlich mehr als im Landesschnitt und vor allem durch die Lage am "Grünen Band" bedingt.