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Saatgut frei von Gentechnik

Staatskanzlei

Saatgut frei von Gentechnik

Datum 11.04.2017

Mais, Sommerraps, Soja sowie die Nutzpflanze Luzerne wurden ein halbes Jahr lang kontrolliert.

Rapsfeld Rapsfeld (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Auch der Raps wird kontrolliert. © Johann Stubhan / grafikfoto.de

Die regelmäßige Überwachung beweist es: In Schleswig Holstein ist keine gentechnische Verunreinigung zu finden. Seit einem halben Jahr werden bundesweit bestimmte Saatgutpartien regelmäßig überwacht. Das Monitoring kontrolliert, ob die Saaten genmanipuliert sind. Auf den überwachten Flächen stehen Mais, Sommerraps, Soja sowie Luzerne. Das Konzept sieht regelmäßige Untersuchungen sowie Probeentnahmen vor. Diese sind deutschlandweit zeitlich so terminiert, dass die Ergebnisse vor der landwirtschaftlichen Aussaat vorliegen. Damit soll ein Anbau mit genmanipuliertem Saatgut verhindert werden.

Regelung gilt in der gesamten EU

Saatzucht- und Vertriebsfirmen müssen zu 100 Prozent dafür Sorge tragen, dass keine gentechnisch veränderten Organismen in Saatgut zu finden sind. Dies gilt für die konventionelle sowie die ökologische Landwirtschaft. Diese Regelung gilt in der gesamten Europäischen Union.

Die Auswahl der überwachten Pflanzenarten konzentriert sich auf:

  • Pflanzen, die weltweit auch genmanipuliert angebaut werden.
  • Pflanzen, die in Deutschland konventionell angebaut werden.

Hauptsächlich handelt es sich um Mais und Raps. Zusätzlich wurde auch Saatgut wie Soja und Luzerne überwacht, da bei diesen Pflanzen eine genmanipulierte Veränderung nicht vollständig ausgeschlossen werden kann.

Weitere Informationen

Detaillierte Ergebnisse zu den Saatgutuntersuchungen finden sich hier.