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Neue Fälle von Geflügelpest in Lübeck

Staatskanzlei

Neue Fälle von Geflügelpest in Lübeck

Datum 24.02.2017

Lübeck und der Kreis Plön waren längere Zeit nicht mehr von der Geflügelpest betroffen - jetzt gibt es neue Sperrbezirke.

Möwe im Winter Möwe im Winter (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)In Lübeck wurde das Geflügelpestvirus in vier Möwen gefunden. © M. Staudt / grafikfoto.de

Das Friedrich-Löffler-Institut hat in mehreren Tieren in den Kreisen Plön und Herzogtum Lauenburg sowie der kreisfreien Stadt Lübeck das Geflügelpestvirus des Subtyps H5N8 nachgewiesen. Die Kreise richten entsprechend der Geflügelpest-Verordnung Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete ein. Im Kreis Plön und in Lübeck hatte es über längere Zeit keine Nachweise von Geflügelpest gegeben.

Zahlreiche Nachweise der Krankheit

Seit Ausbruch der Seuche wurden damit landesweit 146 Geflügelpestnachweise bei Wildvögeln erfasst. Die Zahl der verendet aufgefundenen Tiere ist jedoch deutlich höher, da die Experten die Funde nur stichprobenartig untersuchen, wenn sie räumlich oder zeitlich beieinander liegen. So waren etwa zu Beginn des Seuchenausbruchs mehrere hundert tote Reiherenten am Großen Plöner See gefunden worden, die nicht alle getestet wurden. Aasfressende Vögel wie Bussarde und Seeadler werden meist als einzeln vorgefunden und untersucht.

Themenseite zur Geflügelpest

Eine aktuelle Karte der betroffenen Gebiete und weiterführende Informationen finden Sie auf der Themenseite zur Geflügelpest.