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Mehr Wald in Schleswig-Holstein

Staatskanzlei

Mehr Wald in Schleswig-Holstein

Umweltminister Robert Habeck sieht im Zuwachs der Waldfläche ein positives Zeichen für den Klimaschutz.

Forderung nach mehr Wald

Die 67. Tagung des Deutschen Forstvereins (DFV) findet mit rund 800 Waldbesitzern, Forstleuten und Waldinteressierten vom 17.06. bis 21.06. in Flensburg statt. Umweltminister Habeck nimmt teil und sieht im Zuwachs der Waldfläche im Jahr 2014 ein positives Zeichen für Schleswig-Holstein. Auch der DFV-Präsident Carsten Wilke fordert eine Erhöhung des Waldanteils in Deutschland um 2,5 Millionen Hektar.

Nachhaltige Forstwirtschaft hat tragende Rolle

Der Bedarf an erneuerbaren Rohstoffen werde sich nach der Ankündigung des G7-Gipfels erhöhen. Die Ankündigung beinhaltet den Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger. Nur eine Ausweitung der Waldfläche könne diesen Bedarf decken und zur positiven Entwicklung beitragen.

"Die nachhaltige Forstwirtschaft wird eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung unserer Umwelt- und Rohstoffprobleme spielen", zeigte sich DFV-Präsident Wilke überzeugt. Insgesamt werde mehr Wald und mehr nachhaltige Holznutzung gebraucht. Ungenutze Waldflächen seien aber auch wichtig.

Portraitfoto Dr. Robert Habeck

Jeder Hektar mehr Wald ist gut für den Klimaschutz.

Dr. Robert Habeck

Schleswig-Holstein will aufholen

Derzeit ist Schleswig-Holstein mit elf Prozent Waldfläche noch das waldärmste Bundesland. Im Vergleich ist der Anteil in Hessen und Rheinland-Pfalz mit mehr als 40 Prozent sehr hoch. Habeck erklärte, dass es zum selbst gesetzten Ziel von zwölf Prozent trotzdem noch "ein sehr, sehr weiter Weg" sei. Deswegen richte sich ein besonderes Augenmerk auf die Qualität der vorhandenen Wälder. Der Wald sei nämlich ein Hoffnungsträger für den Klimaschutz, Erholungsort für den Menschen und Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.

(Quelle: u. a. dpa)