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Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

Portraitfoto Dr. Robert Habeck
Dr. Robert Habeck

Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

© M. Staudt / grafikfoto.de

„Meine Umwelt“: Neue App für Fundmeldungen invasiver Arten und Umweltdaten in Schleswig-Holstein steht zur Verfügung

Datum 28.08.2017

Schwimmende Biberratte Schwimmende Biberratte (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Die Biberratte stammt ursprünglich aus Südamerika und gehört in Europa zu den invasiven Arten. © T. Rasel / grafikfoto.de

KIEL. Artenfunde von Waschbär, Bisamratte und Riesenbärenklau direkt vor Ort melden: Smartphone-Nutzer haben seit heute (28. August) in Schleswig-Holstein die Möglichkeit Fundmeldungen von ausgewählten invasiven Pflanzen- und Tierarten über die „Meine Umwelt“-App an die Landesregierung zu senden. Die App, die bereits in Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Thüringen Informationen zu Umweltthemen bietet, kann kostenlos heruntergeladen werden und wird kontinuierlich durch weitere Funktionen ergänzt. 

Die App zeigt, dass die Digitalisierung auch große Chancen für den Natur- und Umweltschutz bietet“, sagte Staatssekretär Tobias Goldschmidt. Naturschutz werde so für Jung und Alt noch besser erlebbar.

Datengrundlage soll verbessert werden

Im Zuge der Globalisierung des Handels sowie der Zunahme des weltweiten Tourismus sind viele Tier- und Pflanzenarten in neue Länder und Ökosysteme gelangt. Einige von ihnen, die sich im Land etablieren und ausbreiten konnten, gefährden die heimische Artenvielfalt. Da die Informationen zur Verbreitung einiger gebietsfremder, invasiver Arten in Schleswig-Holstein bislang noch sehr lückenhaft sind, eröffnet die App die Möglichkeit, den Kreis der Fundmelder zu erweitern und die Datenlage entscheidend zu verbessern. Zur Identifikation der Arten stehen dem Nutzer der App Bestimmungshilfen zur Verfügung. 

Portraitfoto Tobias Goldschmidt

Die App zeigt, dass die Digitalisierung auch große Chancen für den Natur- und Umweltschutz bietet.

Tobias Goldschmidt

Funde werden geprüft

Grundsätzlich können Fundmeldungen von verschiedenen Arten anonym oder unter Angabe einer Mailadresse gemeldet werden. Damit die Informationen allerdings auch verlässlich geprüft werden können, ist die Angabe einer Mailadresse für Rückfragen sowie das Einsenden von Fotos der festgestellten Arten wünschenswert. Bei einigen leicht zu verwechselnden Arten ist das Versenden eines Belegfotos sogar unumgänglich. Alle eingehenden Meldungen werden von Landesmitarbeiterinnen und –mitarbeitern geprüft und bestätigte Funde anschließend in der App freigeschaltet. Weitere invasive Arten, die nicht in der App aufgeführt sind, können wie bisher über die bekannten Meldeportale (z.B. jagdbare Tierarten: Wildtier-Kataster Schleswig-Holstein und Tierfund-Kataster, Pflanzen: Flora von Schleswig-Holstein und Hamburg) eingegeben werden.

Screenshot von der Seite zur Bestimmung der Bisamratte. Screenshot aus der neuen Umwelt-App. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Screenshot aus der neuen Umwelt-App. © MELUND

Informationen zu Naturschutzgebieten

Neben der Möglichkeit der Erfassung von Daten bietet das Portal zukünftig auch Umweltinformationen an. Ab November werden über die App beispielsweise Informationen zu einzelnen Naturschutzgebieten in Schleswig-Holstein zur Verfügung stehen.

Die „Meine Umwelt“-App wurde von der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) im Auftrag des baden-württembergischen Umweltministeriums entwickelt und kann gratis für das Betriebssystem

·         Android bei Google Play,

·         iOS im Apple App Store,

·         und für Windows Phone 8 im Windows Phone Store,

heruntergeladen werden.

Systemvoraussetzungen:

  • Kompatibel ab iPhone 4, iPad 2 und iPod Touch 5G
  • Apple Watch-App für das iPhone möglich
  • Erfordert iOS 7.1 oder neuer
  • Android Version 4.0.3 oder neuer
  • Android Wear Smartwatch Unterstützung möglich
  • Windows Phone 7 oder neuer
Medien-Information vom 28. August 2017 zum Herunterladen (PDF 117KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Verantwortlich für diesen Pressetext: Jana Ohlhoff | Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung | Mercatorstr. 3, 24106 Kiel | Telefon 0431 988-7044 | Telefax 0431 988-7137 | E-Mail: pressestelle@melund.landsh.de| Presseinformationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter http://www.schleswig-holstein.de| Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.melur.schleswig-holstein.de

 

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