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Landespolizei Schleswig-Holstein

Landespolizeiamt Schleswig-Holstein

Gefahrgutüberwachung 2016

Die polizeiliche Gefahrgutüberwachung in Schleswig-Holstein wird im gesamten Straßenverkehrsnetz und in den Häfen durchgeführt.

Die polizeiliche Gefahrgutüberwachung in Schleswig-Holstein wird durch speziell ausgebildete Beamtinnen und Beamte der Fachdienststellen

  • Polizei-Bezirksreviere
  • Polizei-Autobahnrevier
  • Polizei-Autobahn-Bezirksreviere
  • Wasserschutzpolizeireviere
  • Polizei-Verkehrsüberwachungsdienst Neumünster
  • Sondereinsatzzug der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei

im gesamten Straßenverkehrsnetz und in den Häfen durchgeführt.


Mit Gefahrgut beladener LKW © Landespolizei Schleswig-Holstein

Die Gefahrgutkontrolleure/innen der Landespolizei Schleswig-Holstein kontrollierten im Jahr 2016 im Rahmen der Verkehrsüberwachung insgesamt 2468 Gefahrguttransporte. 351 Fahrzeuge entsprachen nicht den Vorschriften.
Insgesamt mussten 487 Verstöße gegen Gefahrgutbeförderungs-bestimmungen festgestellt werden.

Neben 433 Owi-Anzeigen wurden 48 Verwarnungen mit Verwarnungsgeld gefertigt. In 182 Fällen musste die Weiterfahrt untersagt werden, die erst nach Mängelbeseitigung fortgesetzt werden durfte.

Die Ladungssicherheit im Gefahrgutbereich hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Leider werden noch immer zu wenig Zurrgurte und Antirutschmatten vom Verlader oder Fahrzeugführer eingesetzt.
Wie bereits 2015 steht auch 2016 wieder die mangelnde Ladungssicherung vor den fehlenden Ausrüstungsgegenständen an erster Stelle in der Mängelliste.

Der Beförderer hat laut StVZO die Pflicht, eine intakte Ausrüstung und entsprechende Hilfsmittel zur Ladungssicherung vorzuhalten.

Die Mängelliste 2016:

  1. Mangelhafte oder fehlende Ladungssicherung
  2. Mangelhafte oder fehlende Ausrüstungsgegenstände wie Warnzeichen, Feuerlöschgeräte oder persönliche Schutzausrüstungen der Fahrzeugbesatzungen
  3. Mangelhafte oder fehlende Unterlagen wie Beförderungspapiere, schriftliche Weisungen und Fahrzeugzulassungen
  4. Mangelhafte oder fehlende Kennzeichnungen mit UN-Nummern, Gefahrzetteln, Großzetteln oder Warntafeln
  5. Andere Mängel (z.B. Verwendung von ungeprüften Versandstücken, nicht durchgeführte Prüfungen von Großpackmitteln)



Autor: Dirk Löding, Dezernat 13 – Verkehr