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Landespolizei Schleswig-Holstein

Landespolizeiamt Schleswig-Holstein

Der Kampfmittelräumdienst

Der unsachgemäße Umgang mit Munition oder Teilen davon kann tödlich sein! Munition nicht berühren und sofort den Kampfmittelräumdienst verständigen.

Einleitung

Auch über 70 Jahre nach Beginn des zweiten Weltkrieges werden bei Erdarbeiten und auf Baustellen noch Blindgänger und Reste von Munition entdeckt. Auch auf See werden gelegentlich noch Seeminen und nach dem Kriege versenkte Munition gefunden. Der Kampfmittelräumdienst des Landeskriminalamtes Schleswig-Holstein nimmt sich gemeldeter Funde umgehend an. Darüber hinaus sorgen Experten für die Luftbildauswertung und die Bodensondierung dafür, dass insbesondere auf Tiefbaustellen sicher gearbeitet werden kann.

Der unsachgemäße Umgang mit Munition oder Teilen davon kann tödlich sein!
Munition nicht berühren und sofort den Kampfmittelräumdienst verständigen.

Die Anforderung des Kampfmittelräumdienstes kann rund um die Uhr über die örtliche Polizei (Telefon 110) oder das Lagezentrum des Innenministeriums (Telefon: 0431-160-0) erfolgen.

Aufgaben gemäß Kampfmittelverordnung

  • Bergung und Beseitigung von Kampfmitteln an Land und in den Küstenmeeren,
  • Überprüfung, ob es sich bei verdächtigen Gegenständen um Teile von Kriegsmunition oder um sogenannte Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen (USBV) handelt und die Beurteilung der daraus erwachsenden Gefahren,
  • Beseitigung unkonventioneller Spreng- und Brandvorrichtungen in enger Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt und das
  • Unterhalten und Führen eines staatlichen Munitionszerlegebetriebs.

Antrag auf Luftbildauswertung

Weiterhin untersucht der Kampfmittelräumdienst auf Antrag Baugrundstücke nach Altmunition.

Für die Bearbeitung eines Antrages benötigt der Kampfmittelräumdienst viele Angaben und gegebenenfalls auch eine Vollmacht der Eigentümerin oder des Eigentümers. Für die Erfassung der notwendigen Daten steht ein Formular zum Herunterladen bereit: Antrag zur Überprüfung eines Grundstückes auf Kampfmittelbelastung (PDF 1MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Bitte schicken Sie den Antrag unterschrieben per Briefpost oder per Fax. Für Elektronische Post in diesem Zusammenhang steht Ihnen zusätzlich die Adresse luftbildauswertung@mzb.landsh.de zur Verfügung (Hinweis: Kein Zugang für elektronisch signierte oder verschlüsselte Nachrichten).

Spezielle Vorschriften

Auf die BGR 161 "Arbeiten im Spezialtiefbau" Nr. 4.1.8.3 (Ausschluss von Gefahrenstoffen und Kampfmitteln) wird besonders hingewiesen.

Den rechtlichen Rahmen für die Arbeit des Kampfmittelräumdienstes gibt die Landesverordnung zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit durch Kampfmittel (Kampfmittelverordnung), vom 07. Mai 2012 vor.

Für die Arbeit des Kampfmittelräumdienstes des Landes müssen in bestimmten Fällen Gebühren erhoben werden. Eine Abrechnung von Einsatzkosten gegenüber einer Person, die den Fund von verdächtigen Gegenständen meldet, ist jedoch grundsätzlich ausgeschlossen. Die Gebührensätze sind in der Landesverordnung über Verwaltungsgebühren vom 15. Oktober 2008 genannt. Die Gebührensätze zum Kampfmittelräumdienst finden Sie unter "Weiterführende Informationen" (auf dieser Website weiter oben rechts) -> "Weiterführende Links" -> "Landesverordnung über Verwaltungsgebühren", Seite 115 oder der Punkt 26.5.


Touristeninformation

Handlungsempfehlungen bei Munitionsfunden am Strand (PDF 3MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Kontakt

Landeskriminalamt Schleswig-Holstein Kampfmittelräumdienst

Lärchenweg 17
24242 Felde
Telefon: 04340 4049-49
Fax: 04340 4049-58