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Landespolizei Schleswig-Holstein

Landespolizeiamt Schleswig-Holstein

+++ De grote Hunger op Frischfleesch +++

Im wohrsten Sinne vun't Wort üm Frischfleesch güng dat bi een Fall im Oktober: In Niemünster hett dat good klappt mit een Fastnohm von een Klauer, de sick op fien Stehlgoot spezialisert harr. He weer op fette Beute ut.

Mitte Okotber kunn de Polizei in Niemünster een 38-jährigen Kerl fastnehmen, de Fleesch för üm und bi 40.000 Euro klaut har. Dabi köm em siene Möglichkeiten as Angestellter vun een Fleesch verarbeitenden Ünnernehmen goot to pas. Bi siene Arbeit harr he togang tu'm Frischfleesch und nutzt dat tut. Bi jede Daat schaffte he 300 Kilo hochwiertiget Fleesch op de Siet. Düsse groten Mengen weern natürlich upfullen und de Booslüdd vun't Ünnernehmen holten sick Bistand bi de Polizei. De Schutzlütt leggen sick op de Luer und dat duert nie lang und se kunnen den Klauer na Hamborg folgen. Da dröp he sick mit den Bass vun een Schlachterei. Wenn de dat Fleesch köft har, har he sicker een gooten Reibach damit makt. Aver nu klickten die Handschellen und de beiden weern erstmal fastnahmmen. Den Klauer kunnen acht Daaten nawiest warrn, wat rechtlich schon as gewerbsmäßige Klauerie to werten is. De andere mut sick wegen Hehlerie verantworten. Dat Fleesch in den letzten Fall möt vernicht warrn. Bi alle Fälle wer die Köhlkeed für Stünnen ünnerbroken, wat für sick alleen schon ekeilg genog is, wenn man bedenkt, dat Kunden dat fleesch för düer Geld köft und eten hebt.

+++ Mord in China +++

Mitte Oktober gelang der Polizei in Neumünster die Festnahme eines 38jährigen Mannes, welcher seine Möglichkeiten als Angestellter eines ortsansässigen Fleischverarbeitungsunternehmen mehr als ausgenutzt hatte und für ungefähr 40.000 Fleisch stahl. Der Entwender hatte Zugang zum Frischfleisch, diesen Umstand nutzte er, um bei jeder Tat circa 300 Kilogramm hochwertiges Fleisch beiseite zu schaffen. Derartige Größenordnungen fielen natürlich auf und die Firmenleitung zog die Polizei hinzu. Man legte sich „auf die Lauer“ und es gelang, den Dieb bis nach Hamburg verfolgen, wo er sich mit dem Besitzer einer Catering- und Fleischereifirma traf. Durch den Ankauf hätte der Caterer bestimmt seine Gewinnerwartung nach oben korrigieren können, wenn tja … wenn nicht unmittelbar darauf die Handschellen geklickt hätten. Acht Taten konnten dem Fleischdieb nachgewiesen werden … definitiv gewerbsmäßiger Diebstahl. In diesem Fall wurde das gestohlene Fleisch vernichtet, da es mehrere Stunden ohne Kühlung im Fahrzeug lagerte. Pfui Deibel … also gelangten vorher 7 mal 300 Kilogramm vormals hervorragendes Frischfleisch mit Unterbrechung der Kühl- in die Nahrungskette. Tolle Wurst…

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