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Landesamt für soziale Dienste

© R. Seeberg / grafikfoto.de

Uran im Trinkwasser

Uran ist ein auf der Erde weit verbreitetes, radioaktives Schwermetall. In unterschiedlichen Konzentrationen kommt es in verschiedenen Gesteinen und Mineralien, im Wasser, Boden und der Luft in natürlicher Weise vor.

Uran im Trinkwasser.Der Grenzwert für Uran im Trinkwasser wird in Schleswig-Holstein nicht überschritten. © Andreas Geick

Uran ist für den Menschen nicht lebenswichtig. Bei anhaltender Aufnahme höherer Urankonzentrationen kann es durch die chemische Giftigkeit der Substanz zu Nierenschäden kommen.

Da sich Uran auf Grund der weiten Verbreitung auch im Trinkwasser nachweisen lässt, hat das Landesamt für soziale Dienste aus Gründen des vorsorgenden Gesundheitsschutzes zwischen Ende 2006 und Mitte 2007 ein landesweites, flächendeckendes Untersuchungsprogramm durchgeführt und das Trinkwasser von 375 Wasserversorgungsanlagen in Schleswig-Holstein untersucht. Die Trinkwasserverordnung enthält bislang keinen Grenzwert für den Parameter Uran. Die duldbare Höchstkonzentration für Uran im Trinkwasser wird vom Umweltbundesamt auf Grund der chemischen Toxizität mit 10 Mikrogramm je Liter (µg/l) angegeben (gesundheitlicher Leitwert).

Die in Schleswig-Holstein im Rahmen des Untersuchungsprogramms gemessenen Werte liegen alle unter dem derzeitigen Leitwert von 10 µg/l, im Landesdurchschnitt bei 0,2 µg/l.

Den Bericht des Landesamtes über die Untersuchungsergebnisse finden Sie hier und im Bereich "Zum Herunterladen".