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Landesamt für soziale Dienste

© R. Seeberg / grafikfoto.de

Neue Trinkwasserverordnung

Am 1. Januar 2003 ist die neue Trinkwasserverordnung in Kraft getreten. Mit ihr wurde die novellierte Trinkwasserrichtlinie der Europäischen Union in nationales Recht umgesetzt.
Die Verordnung enthält unter anderem die Neuregelung, dass Betreiberinnen und Betreiber von Brauch-, Dachablauf- beziehungsweise Regenwassernutzungsanlagen diese zukünftig bei Inbetriebnahme ihrer für die Trinkwasserüberwachung zuständigen Behörde (Kreise beziehungsweise kreisfreie Städte) anzuzeigen haben. Die Anzeigepflicht gilt auch für bereits betriebene Anlagen oder die Außerbetriebnahme. Ein Meldeformular "Anzeige nach § 13 Absatz 3 der Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) Nutzung einer Brauchwassernutzungsanlage" steht zum Herunterladen zur Verfügung.

Die Wasserversorgungsunternehmen sowie die Betreiberinnen und Betreiber von Eigenversorgungsanlagen oder so genannten Hausbrunnen sind verpflichtet, Untersuchungen des Trinkwassers in dem von der Trinkwasserverordnung vorgegebenen Umfang und der vorgegebenen Häufigkeit vorzunehmen beziehungsweise von einer Trinkwasseruntersuchungsstelle vornehmen zu lassen. Die Trinkwasseruntersuchungen bestehen aus pflichtigen Eigenuntersuchungen und den amtlichen Untersuchungen durch die für die Trinkwasserüberwachung zuständigen Behörden der Kreise und kreisfreien Städte.

Eine Liste der in Schleswig-Holstein ansässigen Trinkwasseruntersuchungsstellen für die Eigenuntersuchungen gemäß § 14 Trinkwasserverordnung und der bestellten Stellen für die amtlichen Trinkwasseruntersuchungen (§§ 18, 19 Trinkwasserverordnung) kann als PDF-Datei heruntergeladen werden. Diese Liste wird ebenfalls im Amtsblatt für Schleswig-Holstein veröffentlicht.

Die von den anderen Bundesländern in deren Listen bekannt gemachten Labore sind in Schleswig-Holstein für Untersuchungen im Sinne des § 14 Trinkwasserverordnung zugelassen (Aufstellung mit Links und Telefonnummern zu den Listen). In der novellierten Trinkwasserverordnung wurden einzelne Grenzwerte geändert oder neu aufgenommen. Die wichtigste Änderung ist die schrittweise Herabsetzung des Grenzwertes für Blei im Trinkwasser von 0,040 Milligramm pro Liter (mg/l) auf 0,025 mg/l ab dem 1. Dezember 2003 und auf 0,010 mg/l ab dem 1. Dezember 2013.