Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Landesamt für soziale Dienste

© R. Seeberg / grafikfoto.de

Blei im Trinkwasser

Es sind immer noch in Altbauten Bleileitungen für die Trinkwasserleitung zu finden, vor allem in Gebäuden, die vor 1970 erstellt wurden.

Blei im Trinkwasser. © Andreas Geick

Das LGASH hat Ende des Jahres 2004 gemeinsam mit den kommunalen Gesundheitsbehörden und dem Medizinaluntersuchungsamt am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein für 1.000 Haushalte kostenlose Untersuchungen von Trinkwasserproben auf Blei angeboten. Insgesamt 684 Haushalte nahmen das Angebot wahr. Es zeigte sich, dass vor allem nach längerer Stagnation über vier Stunden hinaus das Wasser im ersten Liter stärker mit Blei angereichert war. Danach wurde die Kontamination auf Grund der Fließgeschwindigkeit des Leitungswassers deutlich geringer. Daher wird übergangsweise empfohlen, die ersten ein bis zwei Liter nicht für Trinkwasserzwecke zu verwenden, nachdem das Wasser für längere Zeit in der Hausinstallation stagnierte, sondern ablaufen zu lassen oder für andere Zwecke, wie zum Gießen von Pflanzen, zu verwenden.

Langfristig sollte ein Austausch der Leitungen erfolgen. Eine Zusammenfassung der Studie ist auf Anfrage beim Landesamt erhältlich und steht zum Herunterladen zur Verfügung.

Über das Erkennen und Sanieren von Bleileitungen informiert ein weiteres Faltblatt.