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Jugendarrestanstalt Moltsfelde

© JAA Moltsfelde

Externe

Folgende Organisationen stehen in der JAA Moltsfelde mit Hilfe- und Beratungsangeboten zur Verfügung.

Projekt "Strafgefangener"

Hierbei handelt es sich um einen erwachsenen Strafgefangenen, der kurz vor der Entlassung steht und die Arrestanten/innen darüber informiert, wie ein Tagesablauf in einer JVA/Jugendanstalt gestaltet wird. Dabei wird nicht immer nur das Positive erwähnt.

Reso-Verein

Der Verein für Resozialisierung Rendsburg-Eckernförde unterstützt die Arbeit der Jugendarrestanstalt. Er stellt Mittel zur Verfügung, mit denen besondere Projekte für die Arrestanten ermöglicht werden. So hat er z.B. im Jahr 2012 einen Brennofen für die Töpferei finanziert, desweiteren die Materialien gestellt, um einen Fitnessparcours zu bauen und in 2013 die Finanzierung eines Gewächshauses ermöglicht.

Opferempathietraining

Der Jugendarrest soll nach § 4 JAVollzG die Auseinandersetzung der Jugendlichen mit ihrer Verantwortung für Straftaten und deren Folgen u.a. durch das Bemühen um einen Ausgleich mit dem oder der Geschädigten (Täter-Opfer-Ausgleich) fördern. Ein klassischer Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) ist während des zeitlich begrenzten Rahmens des Arrests nicht umsetzbar.

Die Information über die Möglichkeiten eines TOA und eine Aufarbeitung der Straftat vor dem Hintergrund der durch die Tat Betroffenen wird den Jugendlichen  in einem zweitägigen Opfer-Empathie-Training (OET) vermittelt. Das OET, das im Rahmen des EU-Projekts „Restorative Justice at post-sentencing level“ in Schleswig-Holstein entwickelt und erprobt wurde, soll den jugendlichen Tätern und Täterinnen die Perspektive von Strafopfern und deren Bedürfnisse näher bringen.

Die durch praktische Übungen geprägte Gruppenarbeit, die von Mediatoren und Mediatorinnen in Strafsachen geleitet wird, soll dazu anregen, das eigene Verhalten zu reflektieren, Empathie mit den Geschädigten zu entwickeln, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und mögliche Formen der Wiedergutmachung zu überdenken. In geeigneten Fällen werden die Teilnehmenden an die zuständigen Schlichtungsstellen für einen Täter-Opfer-Ausgleich vermittelt.

Der Anstaltsbeirat

Gemäß § 69 JaVollzG SH besteht ein Anstaltsbeirat. Dieser setzt sich zusammen aus Frau Elke-Maria Lutz (ehemalige Jugendrichterin, Vorsitzende des Kinderschutzbundes Elmshorn ), Dr. Cebel Kücückkaraca (Vorsitzender der türkischen Gemeinde Schleswig-Holstein), Peter Baade (Jugendberufsagentur Neumünster), Timo Zarpe (Leiter Nio Zentrum Neumünster)