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Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

© M. Staudt/grafikfoto.de

Erfolge beim Einbruchschutz

Datum 17.11.2017

Ein Jahr lang konnten Hausbesitzer ihre Immobilie mit Fördergeldern des Landes einbruchsicher machen - mit sichtbarem Erfolg.

Ein Mitarbeiter der Spurensicherung sichert am Tatort eines Einbruches die Fußspuren des Täters. Ein Mitarbeiter der Spurensicherung sichert am Tatort eines Einbruches die Fußspuren des Täters. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Ein Einbruch ist für Betroffene ein großer Schock. © Polizeiliche Kriminalprävention / k-einbruch.de

Das Fenster steht offen, die Wohnung ist verwüstet, der Schmuck ist weg - ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für die meisten Hausbesitzer eine Horrorvorstellung. Mit bestimmten Sicherheitsvorkehrungen können Eigentümer Einbrechern den Zugang erschweren, etwa durch moderne Tür- und Fensterschlösser. Im Oktober 2016 hatte das Land ein Förderprogramm gestartet, um Hauseigentümern die Umrüstung ihrer Immobilien zu erleichtern. In Kiel zog Innenminister Hans-Joachim Grote nun eine positive Bilanz.

Tausende Anträge eingegangen

Mehr als 2.600 Haushalte seien mit Unterstützung des Landes sicherer gemacht worden, erklärte Grote. Für das Programm habe es von Anfang an eine große Nachfrage gegeben, insbesondere vor dem Start der "dunklen Jahreszeit". "Das hat eindeutig gezeigt: Es gibt einen großen Bedarf nach derartigen Förderungen", sagte der Minister.

Sichtbare Erfolge

"Es gibt Mittel und Wege, sich der Einbrecher zu erwehren. Zumindest ihnen den Weg zu erschweren", sagte Grote. Die Zahlen belegten die Bedeutung der Sicherheitsvorkehrungen: Mehr als 45 Prozent der Einbruchsversuche scheitern. Vor nur zwei Jahren schlugen nur rund 41 Prozent der Einbrüche fehl.

Neues Programm angekündigt

Mittlerweile seien die Landesmittel erschöpft, deshalb würden derzeit keine Anträge mehr bedient werden. "Aufgrund der positiven Erfahrungen des jetzt ausgeschöpften Einbruchschutzprogramms wird es im kommenden Jahr ein ähnliches Programm geben", kündigte der Minister an.