Landesportal Schleswig-Holstein

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Piwik. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich hiermit einverstanden. Eine Widerspruchsmöglichkeit gibt es hier.

Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

© M. Staudt/grafikfoto.de

Knapp 780.000 Euro für Sprachförderung

Datum 25.10.2017

Das Land arbeitet auch im zweiten Halbjahr 2017 mit den Volkshochschulen zusammen, um Geflüchteten STAFF-Sprachkurse anbieten zu können.

Zwei Männer und eine Frau stehen nebeneinander, ein Mann überreicht ein Blatt Papier Integrationsstaatssekretär Torsten Geerdts (r.) überreichte den Förderbescheid an den Verbandsdirektor der Volkshochschulen, Karsten Schneider und seine Stellvertreterin, Florin Feldmann. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Integrationsstaatssekretär Torsten Geerdts (r.) überreichte den Förderbescheid an den Verbandsdirektor der Volkshochschulen, Karsten Schneider, und seine Stellvertreterin, Florin Feldmann. © Innenministerium

In Deutschland haben überwiegend Geflüchtete mit guter Bleibeperspektive einen Anspruch auf einen Integrationskurs. Personen ohne Aufenthaltstitel können an diesen Kursen jedoch nicht teilnehmen. Ihnen stehen vorrangig Erstorientierungskurse des Bundes offen, die vom Land mitfinanziert werden.

Ergänzend dazu bietet das Land zusätzliche sprachliche Erstorientierungskurse im Rahmen des Starterpakets für Flüchtlinge (STAFF) an. Organisiert und angeboten werden diese Kurse vom Landesverband der Volkshochschulen mit Partnern vor Ort.

Sprache ist der Schlüssel zur Integration

Diese Kooperation wird auch im zweiten Halbjahr 2017 fortgesetzt. Integrationsstaatssekretär Torsten Geerdts überreichte einen entsprechenden Förderbescheid über 779.100 Euro an den Verbandsdirektor der Volkshochschulen, Karsten Schneider. "Sprache ist und bleibt der Schlüssel zur Integration. Deshalb ist es wichtig, dass wir diese STAFF-Kurse weiterhin anbieten", sagte Geerdts in Kiel. Mit ihren vielen Standorten seien die Volkshochschulen ein starker Partner.

Bund und Land fördern Sprachkurse

Die STAFF-Kurse ergänzen die Erstorientierungskurse des Bundes, für die der Landesverband der Volkshochschulen ebenfalls Träger ist. "Wo Bedarf ist, sind die Volkshochschulen zur Stelle", sagte der Staatssekretär. Als Anbieter beider Kursarten könne der Verband besser planen und mehr Angebote machen. Die STAFF-Kurse fügten sich damit ideal in das Sprachfördersystem von Bund und Land ein, betonte Geerdts.

Grundlagenwissen erwerben

In bis zu drei aufeinander aufbauenden Modulen mit jeweils hundert Unterrichtseinheiten lernen die Teilnehmer die Grundlagen der deutschen Sprache, Lebensweisen und Umgangsformen in der Gesellschaft. Am Ende des Kurses sollen sich die Geflüchteten in einfachen, alltäglichen Situationen verständigen können. Weitere Informationen zu den Sprachkursen gibt es im Willkommensportal des Landes. Mehr lesen