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Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

Innenministerium

Polizeistationen bleiben erhalten

Die Landesregierung setzt einen zentralen Punkt ihres 100-Tage-Programms um und stoppt die Schließung mehrerer Polizeistationen im Land.

Zwei männliche Polizeibeamte auf Streife Polizeibeamte auf Streife (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Auch in Zukunft ein normaler Anblick: Zahlreiche Polizeistationen im Land bleiben erhalten. © M. Ruff / grafikfoto.de

Innenminister Hans-Joachim Grote, hat bekannt gegeben, dass zahlreiche von der Schließung bedrohte Polizeistationen im Land erhalten bleiben. "Die Polizistinnen und Polizisten vor Ort sind für die Menschen wichtige Ansprechpartner, wichtige Vertrauenspersonen. Sie kennen ihren Ort, sie wissen, worauf es ankommt in ihren Dörfern und Städten, wissen wo es Probleme geben könnte", sagte Grote. Diese Kompetenz sei für die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Menschen im Land von unschätzbarem Wert.

Zentraler Punkt des 100-Tage-Programms umgesetzt

Deshalb sei es für die Landesregierung von zentraler Bedeutung, dass die Polizei auch in der Fläche Ansprechpartner für die Menschen bliebe, erklärte Grote. Die Schließung der Polizeidienststellen zu stoppen, war ein zentraler Punkt des 100-Tage-Programms der Landesregierung.

Portraitfoto Hans-Joachim Grote

Die Polizisten vor Ort sind für die Menschen wichtige Ansprechpartner und Vertrauenspersonen. Sie kennen ihre Dörfer und Städte und wissen, worauf es dort ankommt.

Hans-Joachim Grote

Intensive Gespräche mit Polizeistationen vor Ort

Innenstaatssekretär Torsten Geerdts hatte in den vergangenen Wochen zur Schließung vorgesehene Polizeistationen in Schleswig-Holstein besucht und intensive Gespräche mit den Beamten vor Ort geführt.
Die Polizeidirektionen, bei denen die Schließung noch nicht vollzogen war, wurden erneut überprüft. Jetzt steht fest, dass folgende Stationen definitiv erhalten bleiben: In Grube, Lensahn, Schönwalde, Hutzfeld, Süsel, Nusse, Aumühle, Ammersbek und Rickling wird die Polizei auch in Zukunft Ansprechpartner im Ort bleiben. In Großenbrode wird es - wie bisher - eine Sprechstunde geben. Die Stationen Elmschenhagen und Kronsburg in Kiel werden zur neuen Station Wellsee zusammengelegt.

Vor dem rot geklinkerten mehrstöckigen Haus der Polizeistation Rickling stehen gemeinsam von links nach rechts die Polizeibeamten Jes-Peter Beck, Alexander Voß, Sönke Nass, Jürgen Herdes und Innenstaatssekretär Torsten Geerdts Polizeistation Rickling (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Innenstaatssekretär Torsten Geerdts (r.) beim Besuch der Polizeistation in Rickling. © Polizeidirektion Bad Segeberg

Stationen in Börnsen und Escheburg bleiben zu

Die Ein-Mann-Stationen in Börnsen und Escheburg waren praktisch zeitgleich mit dem Regierungswechsel geschlossen worden. Nach Rücksprache mit den Verantwortlichen vor Ort wurde entschieden, dass es bei dieser Entscheidung bleibt. Diese Schließungen seien nachvollziehbar und würden von allen Beteiligten akzeptiert, betonte der Minister.

Polizeipräsenz in der Fläche wird weiter ausgebaut

"Ich bin froh, dass wir den von der alten Landesregierung geplanten weiteren deutlichen Rückzug aus der Fläche stoppen konnten", erklärte der Innenminister. Er bekräftigte das Vorhaben der Koalition, in den kommenden Jahren die Polizeipräsenz in der Fläche wieder auszubauen: "Wir haben in unserem Koalitionsvertrag klar gemacht, wie wichtig uns eine fest in der Gesellschaft und der Region verankerte Polizei ist." Allerdings müssten die heutigen Polizeianwärter zunächst ihre Ausbildung abschließen, bevor die für dieses Vorhaben notwendigen Kräfte zur Verfügung stünden.

Karte: Diese Stationen bleiben erhalten

Polizeistation Schönwalde
Eutiner Straße 6
23744 Schönwalde am Bungsberg
Tel.:
Fax: