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Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration

Portraitfoto Hans-Joachim Grote
Hans-Joachim Grote

Minister für Inneres, ländliche Räume und Integration

© M. Staudt/grafikfoto.de

Innenministerium fördert sozialen Wohnungsbau in St. Peter-Ording mit rund 4 Millionen Euro

Datum 27.09.2017

In St. Peter-Ording ist heute (27. September) der Grundstein für ein neues Wohnprojekt gelegt worden. Vier Häuser mit insgesamt 75 Wohneinheiten werden in den kommenden Jahren entstehen. Nach Angaben von Innen- und Bauminister Hans-Joachim Grote werden 40 Prozent davon, also 30 Wohnungen, mit etwa 4 Millionen Euro aus dem Programm für Sozialen Wohnungsbau gefördert. „Dieses Bauvorhaben zeigt zwei Dinge: Wohnungspolitik wirkt vor Ort und wird genau dort gemacht. Auch wenn wir im Innenministerium gute Fördermöglichkeiten anbieten, wir können nur die Rahmenbedingungen vorgeben. Doch dem vor Ort erforderlichen spezifischen Bedarf wird hier genau Rechnung getragen“, erklärte der Minister in St. Peter-Ording.

Portraitfoto Hans-Joachim Grote

Wer keinen bezahlbaren Wohnraum findet, sucht gegebenenfalls auch woanders einen Arbeitsplatz. Wohnen und arbeiten an einem Standort zu verbinden, sichert die Zukunft einer Kommune.

Hans-Joachim Grote

Nach Einschätzung Grotes wurde bei diesem Projekt der Firma Semmelhaack langfristig geplant – mit Blick auf die zukünftige Entwicklung des Ortes: „Als Tourismus-Standort ist es wichtig, die Funktionsfähigkeit der Gemeinde als solche zu sichern. Und dafür ist bezahlbarer Wohnraum von entscheidender Bedeutung: Denn wer keinen bezahlbaren Wohnraum findet, sucht gegebenenfalls auch woanders einen Arbeitsplatz. Wohnen und arbeiten an einem Standort zu verbinden, sichert die Zukunft einer Kommune.

Die 30 geförderten Wohnungen unterliegen der Mietpreisbindung von 5,65 Euro pro Quadratmeter. (Landesweit liegt der Durchschnitt bei nicht geförderten Neubauwohnungen bei etwa 9 Euro pro Quadratmeter.) Es sind ausschließlich 1- und 2-Zimmer-Wohnungen. Beispielsweise Arbeitskräfte im Tourismus- und klinischen Bereich müssten so nicht mehr allein zum Arbeiten nach St. Peter Ording kommen, sondern könnten in der Kommune auch leben und sie dadurch beleben, so der Minister.

Grote wies in dem Zusammenhang auf die Erfolge des laufenden Programms zur Förderung des sozialen Wohnungsbaus (2015 – 2018) hin: „Seit 2015 wurden im Rahmen des Wohnraumförderprogramms bereits fast 360 Millionen Euro fest verplant. Mehr als 2.700 Wohneinheiten mit günstigen Mieten in Schleswig-Holstein konnten und können dadurch bislang gefördert werden. Im ganzen Land schaffen wir so bezahlbaren Wohnraum. Die neue Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag erklärt, entsprechende Wohnbauprogramme konsequent weiterzuführen. Ein entscheidender Baustein, um den Wohnungsmangel im Land langfristig bekämpfen zu können und bei der Sicherung der Bezahlbarkeit von Wohnraum.

Innenministerium fördert sozialen Wohnungsbau in St. Peter-Ording mit rund 4 Millionen Euro (PDF 217KB, Datei ist nicht barrierefrei)

schleswig-holstein.de/wohnraumfoerderung

 

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