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Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein

©IQSH

10 Jahre Kooperation mit Siemens in der Lehrkräftefortbildung / Ministerin Wende bedankt sich für das Engagement in mehr als 50 Veranstaltungen


EUTIN. „Ich hoffe, man sagt einmal über uns und unsere Zeit: Sie sind damals verantwortungsvoll mit den Ressourcen unseres Planeten umgegangen; sie haben neue Wege gesucht und gefunden“, wünschte sich heute (2. Juli) Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud ‚Wara‘ Wende anlässlich einer zehnjährigen Kooperation zwischen dem Land Schleswig-Holstein und der Siemens AG bei der Fortbildung von Lehrkräften an berufsbildenden Schulen. Die Ministerin dankte bei der Feierstunde in Eutin dem Unternehmen für das Engagement: Bis heute seien gemeinsam mehr als 50 Fortbildungsveranstaltungen umgesetzt worden. Sie hob den Wert nachhaltiger Impulse, innovativer Ideen und neuester technischer Entwicklungen hervor, die dort durch Siemens eingeflossen seien. „Es ist so etwas wie eine Siemens-Familie mit den Lehrkräften entstanden“, sagte Wende mit Blick auf die Vernetzung der Fortbildungsteilnehmerinnen und - teilnehmer. Als „tolle Auszeichnung“ habe sie es empfunden, dass es im Jahr 2011 im Regionalen Berufsbildungszentrum Technik in Kiel-Gaarden eine Neuausrichtung der Fortbildungsreihe unter der Überschrift ‚Energieeffizienz durch intelligente Automation‘ gegeben habe. Damit würden wichtige Wirtschafts-, Energie- und Umweltthemen angepackt, zum Beispiel der hochaktuelle Perspektivwechsel hin zur erneuerbaren Energie und die Themen Energieeffizienz und Energiesparen. „Bildung nimmt bei diesen Themen eine Schlüsselrolle ein“, betonte Ministerin Wende.



Roland Scheuerer, Siemens AG, Leiter von Siemens Automation Cooperates with Education‘, betonte: „Die zehnjährige Kooperation ist eine Bereicherung für alle Beteiligten.“ Immer knapper werdende Ressourcen erforderten ein Umdenken und konsequentes Realisieren von energieeffizienten Lösungen, sagte er. Überdies stünden Innovationen wie ‚Industrie 4.0‘ für eine rasante Weiterentwicklung in der Antriebs- und Automatisierungstechnik: „Wichtiger denn je ist der Wissenstransfer zwischen realer Arbeitswelt und beruflicher Ausbildung.“ Die Kooperation zahle sich für beide Seiten gleichermaßen aus: „Für die berufsbildenden Schulen, da sie ihren Unterricht an den aktuellen Stand der Technik anpassen können, und für die Unternehmen, denen später Nachwuchskräfte mit dem nötigen Fachwissen zur Verfügung stehen.“ Mit dem Programm ‘Siemens Automation Cooperates with Education‘ unterstützt das Unternehmen weltweit Bildungssowie Forschungs- und Entwicklungs-Einrichtungen im Bereich Industrie-Automatisierung in Form von Partnerschaften und Know-how-Transfer.

„Nur durch die Kooperation mit der Siemens AG können wir sicherstellen, dass technische Trends und Innovationen auf dem Gebiet der intelligenten Automatisierungstechnik die Lehrkräfte und damit auch die Auszubildenden an den berufsbildenden Schulen zeitnah erreichen“, sagte Dr. Thomas Riecke-Baulecke, Direktor des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH). Durch die berufliche Ausbildung der zukünftigen Fachkräfte werde ein wichtiger Beitrag geleistet, die Betriebe in Schleswig-Holstein für kommende technische Herausforderungen fit zu machen und deren Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen. „Durch die Zusammenarbeit mit Siemens ist das Landesseminar Berufliche Bildung des IQSH in der Lage, den Lehrkräften der Elektro- , Metall- und Fahrzeugtechnik sowie der Mechatronik innovative, qualitativ hochwertige und an den Erfordernissen der Betriebe ausgerichtete Fortbildungen und Beratungen anzubieten“, so Riecke-Baulecke.

Dr. Stephan Jansen, Leiter des Landesseminars Berufliche Bildung, sagte: „Die Theorie-Praxis-Verzahnung ist aus didaktischer Sicht dann optimal, wenn die elektrotechnischen Innovationen und Geräte zunächst erläutert, getestet und sofort ausprobiert werden können. Die Kooperation mit Siemens ermöglicht dies. Die fortgebildeten Lehrkräfte können deshalb sehr profundes Wissen an die zukünftigen Fachkräfte weitergeben.“ Und Carsten Ingwertsen-Martensen, Leiter der Beruflichen Schulen des Kreises Ostholstein in Eutin betonte, berufliche Bildung sei praxis- und anwendungsorientierte Bildung. Technikunterricht an der Beruflichen Schule des Kreises Ostholstein in Eutin finde daher nicht im Elfenbeinturm statt.

Welchen hohen Stellenwert gezielt ausgebildete Fachkräfte für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen haben, machte Torsten Seemann, Leiter des Business Development der Siemens-Region Nord, in seinem Gastbeitrag über „Innovationen made in Germany“ deutlich: „Innovationen sind seit über 160 Jahren die DNA von Siemens. Sie werden von gut ausgebildeten Menschen gemacht. Darum legen wir in der beruflichen Bildung so großen Wert auf Qualität und beständige Qualifizierung.“ „Ich bedanke mich bei allen, die diese Kooperation über Jahre hinweg getragen und weiterentwickelt haben“, sagte Bildungsministerin Wende und wünschte sich weiterhin Engagement und Erfolg: „Ich freue mich darauf, diese Bildungspartnerschaft mit Ihnen und mit viel Energie und Rückenwind fortzuführen.“

10 Jahre Kooperation mit Siemens in der Lehrkräftefortbildung / Ministerin Wende bedankt sich für das Engagement in mehr als 50 Veranstaltungen (PDF 60KB, Datei ist nicht barrierefrei)

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Erscheinungstag: 04.07.2014