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Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein

©IQSH

Religiös motivierter Extremismus

Angesichts zahlreicher Medienberichte über salafistische Strömungen und radikalisierte Jugendliche fühlen sich viele Lehrkräfte verunsichert.
Dabei geht es um Fragen der Positionierung zu bestimmten Verhaltensweisen muslimischer und nicht muslimischer Schülerinnen und Schüler, die als provokativ, verletzend und/oder gefährlich wahrgenommen werden.
Das IQSH koordiniert Fortbildungsangebote, Maßnahmen und Projekte, die Schulen in ihrer Arbeit zu diesen Themen unterstützen.

Regionale Fachtagungen

In Kooperation mit dem Landespräventionsrat SH und werden regelmäßig Fachtagungen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten durchgeführt. Diese richten sich an Lehrkräfte, pädagogisches Fachpersonal und außerschulisch Tätige (z.B. Jugendarbeit und Behörden). Im Mittelpunkt dieser Fachtagungen steht ein Mix aus Information, pädagogischer Praxis sowie der Austausch und Möglichkeiten der Vernetzung mit den jeweiligen regionalen und überregionalen Kooperations- und Ansprechpartnern.

Mitreden!

Das vom Programm Polizeiliche Kriminalprävention (ProPK) entwickelte Medienpaket „Mitreden! Kompetent gegen Islamfeindlichkeit, Islamismus und dschihadistische Internetpropaganda“ umfasst zwei Kurzfilme und ein vertiefendes Begleitheft. Das Unterrichtsmaterial steht Lehrkräften aus Schleswig-Holstein zum kostenlosen Download von der IQSH Mediathek zur Verfügung. Ergänzende Fortbildungsangebote stehen als Abrufveranstaltung bereit.

Fortbildungskonzept „Islam und Extremismus“

Inhalte der Fortbildungsveranstaltungen zum Thema „Islam und Extremismus“ sind die Vermittlung von Grundkenntnissen zu den Themen „Jugend und Islam“ und „Salafismus“. Darüber hinaus werden Präventionsmaßnahmen und erste Möglichkeiten zum Umgang mit sich radikalisierenden Jugendlichen aufgezeigt. Ziele dieses Konzepts sind der Abbau von Ängsten im Umgang mit islamischen Jugendlichen und gleichzeitig die Sensibilisierung für das Thema „Salafismus“
Das Konzept wird im Rahmen des Landesprogrammes gegen religiös motivierten Extremismus „Provention“ in Kooperation mit dem IQSH durchgeführt.

Schulentwicklungstage

„Mit mir hat niemand geredet – ins Gespräch kommen über menschenverachtende Positionen in der Schule“ ist der Titel eines Schulentwicklungstages, der in Kooperation zwischen IQSH, PROvention und AKJS an Schulen durchgeführt werden kann und dabei auf die individuellen Bedarfe der jeweiligen Schule abgestimmt wird (PRV0040).
Auch andere Schulentwicklungsthemen in diesem Kontext sind selbstverständlich möglich.

Wichtig: In konkreten Gefährdungssituationen ist gemäß dem Notfallwegweiser die Schulaufsicht zu informieren!

Alle Fortbildungsangebote zum Thema "Religiös motivierter Extremismus" finden sie hier.

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Kontakt

Heike Kühl-Frese
Telefon: 0431 5403-309
Fax: 0431 5403-229