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Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein

©IQSH

Schulentwicklung und Qualitätsmanagement

Im Landesseminar Berufliche Bildung (LS-BB) bieten wir zu ausgewählten Schwerpunkten der Schulentwicklung und der QM-Begleitung, Beratung und Fortbildung für alle Berufbildenden Schulen (BBS) und Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ) im Lande an.

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Strategische Schulentwicklung / Qualitätsentwicklung

In Schleswig-Holstein gab und gibt es im Berufsbildenden Bereich keinen zentralen verpflichtenden Qualitätsstandard. Die einzelnen Schulen haben sich in ihrem Qualitätsmanagement von ihren speziellen, regionalen Bedürfnissen leiten lassen können, sich an dem einen oder anderen Modell orientiert und sind z. T. zertifiziert.

Der Arbeitskreis QE-BS hat in den vergangenen Jahren eine umfangreiche Modulreihe für die Grundlagen des QM-Gedanken für alle BBS und RBZ mit rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zentral und regional durchgeführt. Dabei bildete der Deming-Kreis die wesentliche inhaltliche Grundidee für die grundlegende Qualitätsentwicklung in Schleswig-Holstein.

Kontakt

Birgit Merkt

Leitung Schulentwicklung und Qualitätsmanagement am LSBB
Martina Propf
Telefon: 0431 5403-128

Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV)

Aufgrund der veränderten Gesetzeslage vom 01. April 2012 werden ab dem 01. Januar 2013 in Deutschland nur Berufsbildende Schulen, die eine AZAV-Zulassung nachweisen können, weiterhin das gesamte Spektrum des Bereiches der Arbeitsförderung anbieten und abrechnen können. Durch die Zulassung nach AZAV der RBZ/ BBS im Lande Schleswig-Holstein wird der national geforderte QM-Standard gegenüber ihren Interessengruppen, wie z. B. den Schülerinnen und Schülern und den Kooperationspartnern, nachgewiesen. Das vorhandene Unterrichtsangebot kann durch ortsnahe Fort- bzw. Weiterbildungsangebote in den staatlichen BBS/RBZ um den Bereich Arbeitsförderung, in Kooperation mit den Partnern der Region, ergänzt werden. Die Zertifizierung nach AZAV ermöglicht insbesondere durch die von der Agentur für Arbeit mit Bildungsgutscheinen geförderten Maßnahmen anzubieten.

Weiterhin wird sich durch den zu erwartenden demografischen Wandel die Nachfragestruktur im Bereich der beruflichen Bildung verändern. In Zukunft werden voraussichtlich weniger Angebote der Berufsvorbereitung und der beruflichen Erstausbildung benötigt werden. Die Nachfrage wird sich u.a. in Richtung Weiterqualifizierung im Sinne des lebenslangen beruflichen Lernens verschieben. Als zugelassener Weiterbildungsträger nach AZAV, stellen sich die BBS/RBZ dieser Herausforderung strukturell zukunftsfähig auf und unterstützen aktiv die Arbeitsmarktpolitik vor Ort und in der Region. Das festigt das Ansehen und das Vertrauen in die Qualität der Arbeit der berufsbildenden Schulen und erfüllt ihren erfolgreichen Beitrag in den regionalen Netzwerken zum Wohle der Menschen.

Didaktisches Training

Mit diesem Angebot wird eine systematische Form der Unterstützung zu schulspezifischen unterrichtlichen Entwicklungsschwerpunkten geboten.
Nachdem der Schwerpunkt oder die zu verbessernden Lernsituationen in der Schule bzw. Abteilung bestimmt sind, wird der entsprechende schulische Entwicklungsschwerpunkt durch gezieltes Üben der Lehrfähigkeiten und Beratung durch Studienleiterinnen und Studienleiter begleitet.

Über einen Zeitraum von zwei Jahren finden in der Schule mehrmals im Jahr Nachmittage zur Weiterentwicklung des eigenen Unterrichts statt. An diesen Nachmittagen üben die Lehrkräfte methodische Fertigkeiten und arbeiten mit didaktischen Modellen und Konzepten, die speziell zum jeweiligen schulinternen Entwicklungsschwerpunkt zusammengestellt werden. Die Inhalte sind übergreifend und werden an den jeweiligen Fortbildungsnachmittagen für den Fachunterricht konkretisiert.

Um Passgenauigkeit und Prozessorientierung zu gewährleisten, wird das Üben und Reflektieren der Erfahrungen durch Unterrichtsbeobachtungen durch die Studienleiterinnen und Studienleiter ergänzt.

Die möglichen Entwicklungsschwerpunkte setzen sich aus den folgenden Bereichen zusammen:

  • Lehr- Lern-Methoden (z. B. Kooperatives Lernen, Frontaler Unterricht, Methoden des offenen Unterrichts)
    Strukturierungsmodelle (z. B. Verfahren zum Entwerfen komplexer Lernsituationen, Unterrichtsplanung, Kompetenzraster)
  • Konzepte (z.B. Methodentraining mit Schülern, Entwicklung sozialer Fähigkeiten, Entwicklung selbständigen Lernens)
  • Lehrfähigkeiten (z.B. instruieren, Lerngespräche führen, Feedback geben)


Kontakt

Claus H. Brasch

Leitung Schulentwicklung und Qualitätsmanagement am LSBB
Martina Propf
Telefon: 0431 5403-128

Angebote für Schulentwicklungstage

Das Landesseminar unterstützt berufsbildende Schulen und regionale Berufsbildungszentren bzw. Abteilungen bei der Gestaltung und Durchführung von Schulentwicklungstagen.

Die besonders qualifizierten Studienleiterinnen und Studienleiter des Landesseminars bieten dazu u. a. folgenden Themen an:

  • Schüleraktivierende Unterrichtsformen
  • Kennenlernen von Feedback Instrumenten
  • Kooperative Unterrichtsmethoden
  • Differenzierungsmöglichkeiten
  • Leistungsbewertung in veränderten Unterrichtsformen
  • Motivation
  • Handlungsstrategien für schwierige Situationen

Methoden Im Unterricht (PDF 441KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Rainer Winkel: Schwierige Situationen – Schwierige Schüler – Aufgaben für Lehrer (PDF 2MB, Datei ist nicht barrierefrei)

Kontakt

Claus H. Brasch

Leitung Schulentwicklung und Qualitätsmanagement am LSBB
Martina Propf
Telefon: 0431 5403-128

RBZ-Entwicklung

Im Landesseminar Berufliche Bildung (LS-BB) bieten wir zu ausgewählten Schwerpunkten der Schulentwicklung und der QM-Begleitung, Beratung und Fortbildung für alle Berufbildenden Schulen (BBS) und Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ) im Lande an.

In enger Zusammenarbeit mit dem MBW werden auf Nachfrage der BBS/ RBZ speziell konzipierte Fortbildungsveranstaltungen erarbeitet und angeboten.

Errichtung von Regionalen Berufsbildungszentren - Handreichung für Berufliche Schulen (PDF 760KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Kontakt

Leitung Schulentwicklung / Qualitätsmanagement
Angelika Müller
Telefon: 0431 - 5403 152

Martin Böttger
Telefon: 0431 5403-304
Fax: 0431 988-6230-304