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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Neue Hochschule für den Norden

Datum 02.02.2018

Das Land hat die "Duale Hochschule Schleswig-Holstein" offiziell als Hochschule. Ministerin Prien hat die Urkunde in Kiel überreicht.

Zwei Frauen schütteln einander die Hände. Bildungsministerin Karin Prien (r.) überreichte die Ernennungsurkunde an Hochschulpräsidentin Professor Christiane Ness. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Bildungsministerin Karin Prien (r.) überreichte die Ernennungsurkunde an Hochschulpräsidentin Professor Christiane Ness. © M. Ruff / DHSH

Aller guten Dinge sind drei? Von wegen. Der Wissenschaftsstandort Kiel bekommt eine vierte Hochschule: Die bisherige Berufsakademie – in Trägerschaft der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein – wurde von der Landesregierung als private Hochschule anerkannt. Zukünftig wird die Lehreinrichtung als "Duale Hochschule Schleswig-Holstein" ihren 500 Studierenden an den Standorten Kiel, Lübeck und Flensburg Masterabschlüsse anbieten. Die Einführung neuer dualer Bachelorstudiengänge, wie zum Beispiel Betriebswirtschaftslehre oder Wirtschaftsinformatik, ist ebenfalls beschlossen. Trotz der vielen Veränderungen bleibt eines gleich: Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis. Seit 44 Jahren ist diese das Markenzeichen der Berufsakademie.

Fachkräftemangel vorbeugen

"Die dualen Studiengänge, die zusammen mit Kooperationspartnern aus der Wirtschaft konzipiert und realisiert werden, sind eine zukunftsweisende Ausbildungsform", sagte Wissenschaftsministerin Karin Prien bei der Überreichung der staatlichen Anerkennung vor 200 Gästen in Kiel. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels erlange das Konzept des dualen Studiums eine zunehmend hohe Bedeutung.
"Bildung ist heute mehr denn je ein Prozess des lebenslangen Lernens, ein Prozess, der alle Bereiche unserer Gesellschaft, unseres Lebens, unserer Welt umfasst", erklärte die Ministerin.

Forschung fördern

Neben den neuen Studiengängen und -abschlüssen steht auch die praxisverbundene Forschung ganz oben auf der Agenda. Hierbei liegt der Fokus auf wirtschaftlichen und sozialen Fragestellungen, die mit langjährigen Kooperationspartnern – besonders aus dem baltischen und skandinavischen Raum – erforscht werden sollen. Ziel ist es, wissenschaftliche Ergebnisse zu erbringen, die auch in der Praxis eingesetzt werden können.

Starke Partner

Unter anderem sollen etwa 300 Partnerunternehmen, für die die Studierenden während der Praxisphasen tätig sind, von den neugewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren. Dass die Berufsakademie nun als Hochschule anerkannt worden ist, ist auch das Verdienst dieser Unternehmen. Sie haben gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer den 2015 gestarteten Umwandlungsprozess besonders intensiv unterstützt.