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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

MINT-Fächer stärken

Datum 05.10.2017

Hier experimentieren die Wissenschaftler der Zukunft: Für das Netzwerk "Schülerforschungszentren Schleswig-Holstein" fiel jetzt der Startschuss.

Menschen unterhalten sich auf einem Podium, davor sitzen Zuschauer mit dem Rücken zum Betrachter. Staatssekretär Grundei (l.) und CAU-Vizepräsidentin Ilka Parchmann (r.) im Gespräch mit Schülerinnen und Studentinnen. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Staatssekretär Grundei (l.) und CAU-Vizepräsidentin Ilka Parchmann (r.) im Gespräch mit Schülerinnen und Studentinnen. © IPN

Durch die Schülerforschungszentren könne zum einen die Förderung von Talenten und Spitzenleistungen optimiert werden, erklärte Wissenschaftsstaatssekretär Dr. Oliver Grundei erklärte in der Kieler Forschungswerkstatt. Zum anderen sei es ebenso wichtig, auch in der Breite der Gesellschaft das Interesse für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu stärken. "MINT kann vom Rand in die Mitte rücken, wenn in den Schülerforschungszentren ein realistisches und attraktives Bild vom naturwissenschaftlichen Arbeiten und Forschen erlebbar wird", betonte der Staatssekretär. Die Stärkung von MINT im Nachwuchsbereich sei von zentraler Bedeutung für den Wissenschaftsstandort Schleswig-Holstein."Die neuen Schülerforschungszentren sollen das Interesse an MINT-Fächern fördern und motivierten Jugendlichen umfangreiche Entwicklungspotenziale bieten", sagte Grundei.

Gemeinsam Wissenschaftsstandort fördern

Der Staatssekretär dankte der Joachim Herz Stiftung (JHS), der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik für ihren Einsatz. Für Jugendliche, die sich in ihrer Freizeit mit Naturwissenschaften beschäftigen wollen, gebe es wenige Angebote, erklärte JHS-Vorstandsmitglied Ulrich Müller. "Es gibt vor allem viel zu wenige Orte, an denen diese Jugendlichen sich ausprobieren, forschen und eben auch Gleichgesinnte treffen können. Solche Orte sind die Schülerforschungszentren." Die Stiftung beabsichtigt, das Netzwerk bis 2027 mit 1,9 Millionen Euro zu fördern.

Neue innovative Angebote

Die Schülerforschungszentren schaffen in Zusammenarbeit mit Schulen und Hochschulen zusätzliche Angebote außerhalb des Unterrichts. Diese bieten Jugendlichen über einen längeren Zeitraum die Gelegenheit, eigenen Forschungsfragen nachzugehen und zu lernen. Hierbei gehen die Angebote weit über bereits vorhandene Schülerlabore, Wissenschaftsmuseen oder Science Center hinaus. Auch die Förderung von jungen Talenten steht auf der Agenda.

Auswertung nach drei Jahren

Das Projekt ist auf zehn Jahre angelegt. Nach drei Jahren wird durch eine Zwischenevaluation überprüft, wie die Schülerforschungszentren von den jungen Forschern angenommen werden.