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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Bildungsministerin Karin Prien zur Schulgesetzänderung G9: „Wir geben den Schulen Planungssicherheit für die Umstellung“

Datum 20.09.2017

KIEL. „Heute ist ein guter Tag für die zukünftigen Gymnasiastinnen und Gymnasiasten in Schleswig-Holstein“, sagte Bildungsministerin Karin Prien heute (20. September) im Landtag. „Unser Auftrag ist es, die Gymnasien gut auf die flächendeckende Einführung des Abiturs nach neun Jahren (G9) vorzubereiten“, sagte sie weiter. Sie betonte, dass die zügige Gesetzesänderung den Schulen die notwendige Zeit und Rechtssicherheit gebe, um sich zum Schuljahr 2019/20 neu aufzustellen. Ministerin Karin Prien: „Wir wollen flächendeckend zurück zu G9 und damit zu einer längeren Lernzeit für die Schülerinnen und Schüler. Aber die Gymnasien, die für ihre Schülerinnen und Schüler bei G8 oder dem Y-Modell verbleiben wollen, haben dazu die Möglichkeit.“ Dazu bedürfe es allerdings eines Votums in der Schulkonferenz mit einer Dreiviertel-Mehrheit. Die Gesetzesänderung sei dafür die notwendige Rechtsgrundlage und schaffe bis zum Anmeldezeitraum für die weiterführende Schule vor allem Klarheit für die Eltern. Ministerin Karin Prien: „Die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler müssen zum Beginn des Anmeldezeitraums am 26. Februar wissen, welches Gymnasium G8 oder G9 anbietet."

Wichtig sei es, die Beteiligten frühzeitig einzubinden. Deshalb habe sie von Ende August bis Mitte September „viele gute Gespräche“ mit den Interessenverbänden geführt. „Wir wollen rechtzeitig wissen, wo Unterstützung gebraucht wird und gemeinsam Lösungen finden.“ Sie verwies darauf, dass es eine „gute Blaupause“ für ein modernes, leistungsfähiges G9-Gymnasium gebe, weil der doppelte Abiturjahrgang erst vor kurzem die Gymnasien verlassen habe. Die Rückmeldungen und Anregungen aus den Gesprächen würden gebündelt und auf einer Schulleiterdienstversammlung der Gymnasien im November diskutiert. Sie verwies darauf, dass alle Gymnasien in den kommenden Tagen ein Schreiben mit ausführlichen Hinweisen zum Umstellungsprozess erhalten würden.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Beate Hinse | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (MBWK)
Jensendamm 5, 24103 Kiel | Telefon 0431 988-5805 | Fax: 0431 988-5903 I E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de I

 

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