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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Wissenschaftsministerin Prien zum Jubiläum des Lübecker Instituts für Medizintechnik: „Forschung im Dienst des Menschen“

Datum 08.09.2017

LÜBECK. Anlässlich des 25-jähriges Bestehens des Instituts für Medizintechnik an der Universität zu Lübeck erklärte Wissenschaftsministerin Karin Prien: „25 Jahre Medizintechnik an der Universität zu Lübeck, das heißt: 25 Jahre Wissenschaft und Forschung im Dienst des Menschen. Ich danke allen, die hier in dem Vierteljahrhundert gelehrt, geforscht und durch ihr Tun Menschen geholfen haben, für ihr großes Engagement.“ Medizintechnik sei aus der modernen Medizin nicht mehr hinwegzudenken, so Prien. „Egal, ob es sich dabei um Herzschrittmacher, Implantate oder eben die bildgebenden Verfahren handelt, die im Mittelpunkt der Forschung am Institut für Medizintechnik an der Lübecker Universität stehen.“

Im Zentrum der Arbeit steht die Möglichkeit, Krankheiten früher zu erkennen oder Untersuchungen und Behandlungen von Patientinnen und Patienten weniger invasiv und damit weniger belastend zu gestalten. Das Institut für Medizintechnik und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten sich um diese Frage sehr verdient gemacht, betonte Prien.

So erhielt 2011 ein junges Forscherteam um Professor Thorsten M. Buzug herum den Uni-Transfer-Preis für die Entwicklung eines Scanners, mit dem Krebs-Metastasen viel besser erkannt und lokalisiert werden können als es bis dahin der Fall war. Ein anderer Schwerpunkt ist die Nanopartikelforschung. Ziel ist es, eine Brücke zu schlagen von der Diagnostik zur Krebsbehandlung am Patienten. Der Bund fördert dieses Projekt mit insgesamt 5,7 Millionen Euro. 2017 folgte eine weitere Preisverleihung für herausragende Projekte im Bereich Transfer und Wirtschaftskooperation. Professor Buzug und sein Team erhielten den von der Lübecker Kaufmannschaft gestifteten Thomas-Fredenhagen-Preis.

Am Anfang stand 1992 eine Stiftungsprofessur. Erst ab 1995 wurde das Institut als Universitätsinstitut durch das Land finanziert. Inzwischen hat sich die Medizintechnik zu einem Forschungsschwerpunkt der Universität entwickelt. Der interdisziplinäre Ansatz, der an der Universität zu Lübeck tief verwurzelt ist, zeigt sich auch darin, dass die Universität sich in ihrer akademischen Struktur von Fakultätsgrenzen gelöst und stattdessen eine Gliederung nach Sektionen vorgenommen hat.

Die gesamte Branche findet in Lübeck hervorragende Bedingungen vor: von der Grundlagenforschung und angewandten Forschung über den Technologietransfer zur Nutzbarmachung in Form von marktfähigen Produkten. In Lübeck sind medizintechnische Unternehmen stark vertreten. Deshalb gibt es gute Voraussetzungen für den Technologietransfer. Ein Meilenstein der guten Zusammenarbeit aller Akteure am Standort Lübeck ist zum Beispiel die Gründung des BioMedTecWissenschaftscampus im Jahre 2012.


Verantwortlich für diesen Pressetext: Thomas Schunck I Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (MBWK), Jensendamm 5, 24103 Kiel | Telefon 0431 988-5805 | Fax: 0431 988-5903 I E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de

 

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