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Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Portraitfoto Karin Prien
Karin Prien

Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur

© M. Staudt/grafikfoto.de

Kulturministerin Karin Prien im Landtag: „Wir brauchen ein zukunftsweisendes Konzept für das Haus der Geschichte“

Datum 20.09.2017

KIEL. In der Landtagsdebatte zum „Haus der Landesgeschichte“ hat Kulturministerin Karin Prien heute (20. September) einen Fahrplan bis Mitte kommenden Jahres und ein Gesamtkonzept innerhalb dieser Legislatur angekündigt. Sie warnte indessen vor „Schnellschüssen“. Prien: „Wir brauchen vor allem ein Konzept, das in die Zukunft weist. Das sollte für Generationen tragen.“ Die Bewahrung und Vermittlung des kulturellen Erbes hätten einen hohen Stellenwert für die neue Landesregierung. Die Notwendigkeit der Befassung mit unseren historischen Wurzeln, der Bedeutung der geographischen Lage, aber auch das Gedenken und die Erinnerungsarbeit zu fördern, sei größer denn je. Prien zitierte den Koalitionsvertrag: „Die Entwicklung weiterer Orte spezifisch schleswig-holsteinischer Landesgeschichte, wie z. B. das Danewerk oder die Idstedt-Stiftung, wird im Rahmen eines Konzepts „Haus der schleswig-holsteinischen Landesgeschichte“ in einem bestehenden Museum erarbeitet.“

Prien erklärte ihre Bereitschaft zum Dialog. „Unser Ziel ist es, in dieser Legislatur ein Gesamtkonzept zu erstellen und dieses in der Öffentlichkeit breit zu diskutieren. Wir wollen mit Planung und Realisation so weit wie möglich vorankommen“, so die Ministerin.

Sie zeigte sich offen für neue Konzepte. „Warum denken wir zum Beispiel nicht über eine offene Museums-Architektur nach, die sich auf vorhandene „authentische Orte“ im Land stützt. Die die Möglichkeiten moderner digitaler Medien und Vernetzung mit einbezieht? Und sinnvoll weiterentwickelt werden kann?“, fragte die Ministerin. Die Aufarbeitung und eine zeitgemäße Darstellung der Landesgeschichte Schleswig-Holsteins seien elementar. „In einem Museum, einem Haus, an einem Ort oder mehreren - das alles sind denkbare Varianten“, sagte Prien. man müsse darüber nachdenken, wie ein „analoger“, lokaler Ansatz und digitale Konzepte miteinander verknüpft werden könnten.


Verantwortlich für diesen Pressetext: Frank Lindscheid I Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (MBWK)
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