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Grünes Licht für erste Projekte im Interreg Ostseeprogramm – Europaministerin Spoorendonk: "Ein großer Erfolg für Projektakteure aus Schleswig-Holstein"

Staatskanzlei

Grünes Licht für erste Projekte im Interreg Ostseeprogramm – Europaministerin Spoorendonk: "Ein großer Erfolg für Projektakteure aus Schleswig-Holstein"

Datum 20.11.2015

MALMÖ. Auf ihrer Tagung im schwedischen Malmö haben die Entscheider des Interreg Ostseeprogramms grünes Licht für die ersten Projekte der aktuellen Förderperiode 2014-2020 gegeben. Von insgesamt 78 Anträgen wurden 35 genehmigt. Elf davon laufen mit schleswig-holsteinischer Beteiligung, bei vier Projekten sind Institutionen aus Schleswig-Holstein zudem die federführenden Partner (sog. "Lead Partner"). Insgesamt fließen damit rund 4,5 Mio. Euro aus EFRE-Mitteln zusätzlich ins Land. "Das ist ein toller Erfolg für unsere Projektakteure, und ich freue mich sehr, dass wir mit so starken Projekten und einer großen thematischen Bandbreite in die neue Förderperiode des Ostseeprogramms starten können", erklärte Europaministerin Anke Spoorendonk. Die Projekte seien das "Salz in der Suppe der Ostseepolitik", so die Ministerin weiter, denn hier könnten politische Ziele anhand konkreter Projektvorhaben mit der Hilfe von EU-Mitteln umgesetzt werden. "Ich begrüße es sehr, dass sich wichtige Themen mit lokaler, regionaler und sogar globaler Relevanz in den Förderentscheidungen durchgesetzt haben und wir hier mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung in der Ostseezusammenarbeit einen besonderen Beitrag leisten können", so Europaministerin Anke Spoorendonk weiter.

Die vier Projekte mit schleswig-holsteinischen Lead Partnern sind in den Bereichen Innovation und Meeresschutz aktiv:

  1. Das Projekt "Baltic Fracture Competence Centre" (Life Science Nord Management GmbH) verfolgt das Ziel, ein ostseeweites, virtuelles Kompetenzzentrum für Knochenbruch-Forschung und Innovation aufzubauen.
  2. Im Projekt "SEMPRE" (Diakonisches Werk Schleswig-Holstein) geht es um die Förderung von sozialem Unternehmertum und die Entwicklung öffentlich-privater Partnerschaften für neue, innovative Dienstleistungen zur Integration benachteiligter Gruppen im ländlichen Raum.
  3. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie (MWAVT) hat den Zuschlag bekommen für das Projekt "Smart Blue Regions", in dem es um die Erprobung der "intelligenten wirtschaftlichen Spezialisierung" im Zukunftsfeld "blaues Wachstum" geht.
  4. Das Geomar Helmholtz Zentrum leitet das Projekt "Alliance", das sich die Reduzierung von Nährstoffeinträgen in die Ostsee durch den Anbau und die Ernte bestimmter Muscheln auf die Fahne geschrieben hat.

Verantwortlich für diesen Pressetext: Dr. Wolf Gehrmann | Ministerium für Justiz, Kultur und Europa | Lorentzendamm 35, 24103 Kiel | Telefon 0431 988-3705 | Telefax 0431 988-3805 | E-Mail: pressestelle@jumi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.mjke.schleswig-holstein.de