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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Zusätzlicher Feiertag für den Norden

Datum 01.02.2018

Die Regierungschefs der norddeutschen Länder haben sich dafür ausgesprochen, den Reformationstag am 31. Oktober als gesetzlichen Feiertag festzulegen.

Abbildung einer Kalenderseite. Am 31. Oktober steht das Wort frei. Der 31. Oktober könnte schon 2018 gesetzlicher Feiertag in Norddeutschland sein. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Der 31. Oktober könnte schon 2018 gesetzlicher Feiertag in Norddeutschland sein. © dpa

Die norddeutschen Regierungschefs haben auf einer Sondersitzung der Konferenz Norddeutschland (KND) die Einführung eines zusätzlichen Feiertags in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein empfohlen. Dies teilte Ministerpräsident Daniel Günther am Rande der Konferenz der Ministerpräsidenten und Regierungschefs der Länder in Berlin mit.

Ohne der weiteren politischen und parlamentarischen Diskussion vorgreifen zu wollen, sprach sich die KND dafür aus, den 31. Oktober als Tag der Reformation in den norddeutschen Ländern einheitlich als gesetzlichen Feiertag festzulegen. In Mecklenburg-Vorpommern ist dies bereits ein gesetzlicher Feiertag. Ein neuer Feiertag in Norddeutschland solle in einem möglichst breiten gesellschaftlichen Konsens sowohl in den Ländern wie auch über die Ländergrenzen hinweg gefunden werden.

Feiertag soll schon 2018 realisiert werden

Der KND-Vorsitzende, Bremens Bürgermeister Dr. Carsten Sieling erklärte: "In den norddeutschen Bundesländern gibt es ein Interesse an einem zusätzlichen Feiertag. Ein Grund dafür ist das offensichtliche Ungleichgewicht mit Blick auf die Anzahl der Feiertage in Nord- und Süddeutschland. Die engagiert geführte Diskussion über Anlass und Datum dieses Feiertags haben wir heute in Berlin fortgeführt. Mit der Verständigung auf den 31. Oktober sind wir auf dem Weg zu einem gemeinsamen zusätzlichen Feiertag in Norddeutschland einen wichtigen Schritt weitergekommen."

Feiertage seien nicht nur für das gesamtgesellschaftliche, soziale und familiäre Miteinander wichtig, sondern auch für Besinnung und Erholung. "Wir haben verabredet, den gemeinsamen Vorschlag nun in die jeweilige Debatte unserer Länder einzubringen. Wir werden das Gespräch mit den politischen und gesellschaftlichen Akteuren in den jeweiligen Ländern engagiert fortführen mit dem Ziel, den 31. Oktober schon in diesem Jahr als Feiertag realisieren zu können", sagte Sieling.