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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Barrieren weiter abbauen

Datum 25.09.2017

Staatssekretär Dirk Schrödter hat der Arbeitsgemeinschaft der Hauptschwerbehindertenvertretungen zum 60-jährigen Jubiläum gratuliert.

Menschengruppe Dirk Schrödter (Chef der Staatskanzlei, v.l.), Mario Eggers (Vors. AG Hauptschwerbehindertenvertretung SH), Sven Picker (stv. Vorsitzender Sozialverband SH), Bernd Saxe (Bürgermeister Hansestadt Lübeck), August Beeck (Vors. AG Hauptschwerbehindertenvertretung der Länder), Prof. Dr. Ulrich Hase (Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung). (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Staatssekretär Dirk Schrödter (l.) mit Verantwortlichen. (Bild vergrößern für weitere Informationen) © Sozialverband Deutschland

Menschen mit Behinderung sollen genauso wie Menschen ohne Behinderung an der Gesellschaft teilhaben können, betonte Staatsekretär Dirk Schrödter zum 60-jährigen Bestehen der Landesarbeitsgemeinschaft "Herzlichen Glückwunsch zu diesem Jubiläum. Sie haben in dieser Zeit die Interessen zigtausender Bediensteter beim Land vertreten, und das überaus erfolgreich", sagte der Chef der Staatskanzlei bei einer Feierstunde in Lübeck.

"Zeigen, dass Inklusion funktioniert"

"Inklusion ist ein Thema aus der Mitte unserer Gesellschaft. Das Thema Behinderung ist eines, das uns alle etwas angeht", sagte Schrödter. Dafür müssten Barrieren in den Köpfen und zum Teil auch Berührungsängste abgebaut werden. Nur mit einem echten öffentlichen Bewusstsein für Inklusion könne das Leben von Menschen mit Behinderung dauerhaft verbessert werden. "Der Staat muss Vorbild bei der Inklusion sein. Wir müssen zeigen, dass Inklusion funktioniert", sagte der Chef der Staatskanzlei.

"Wir wollen die ganze Bandbreite der Gesellschaft abbilden"

Wenn der Anteil Schwerbehinderter in der Landesverwaltung seit einigen Jahren konstant bei fast 6 Prozent liege, sei das ein guter Anfang, dürfe aber nicht das Ende sein: "Nicht, weil es unsere gesetzliche Pflicht ist, 5 Prozent schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Sondern weil wir gerade im Landesdienst unsere Gesellschaft in ihrer ganzen Bandbreite abbilden wollen", betonte Schrödter.

60 Jahre Kampf für Gleichberechtigung

Initiativen wie die Arbeitsgemeinschaft hätten schon lange für gleiche Rechte für Menschen mit Behinderung gekämpft, sagte der Staatssekretär. "Sie haben mitgeholfen, dass Menschen mit Behinderung die gleichen Rechte bekommen. Auf diese Arbeit können Sie stolz sein."