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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M.Staudt / grafikfoto.de

Im Dienste der Wissenschaft

Datum 17.07.2017

Zum 125-jährigen Bestehen hat Ministerpräsident Günther die Forschung am Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie gewürdigt.

Gruppe von Menschen um Ministerpräsident Feierliche Runde: (v.l.) Der Kuratoriumsvorsitzende Ulrich Sommer, Plöns Bürgermeister Lars Winter, die Plöner Landrätin Stephanie Ladwig, Manfred Milinski (Abteilung Evolutionsökologie), MPG-Präsident Martin Stratmann, Ministerpräsident Daniel Günther, Diethard Tautz (Abteilung Evolutionsgenetik) und der geschäftsführende Direktor des Instituts, Arne Traulsen. (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Ministerpräsident Daniel Günther (3.v.r.) gratulierte dem Max-Planck-Institut in Plön zum 125-jährigen Bestehen. © Staatskanzlei

83 Institute der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) gibt es in Deutschland, aber nur eines in Schleswig-Holstein - das Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön. Gegründet im Jahr 1892, feiert die Forschungseinrichtung dieser Tage ihr 125-jähriges Bestehen. Bei einem Festakt gratulierte auch Ministerpräsident Daniel Günther zum Jubiläum. Bereits am Vormittag hatte Günther den Präsidenten der MPG, Prof. Dr. Martin Stratmann, zu einem Gespräch in der Staatskanzlei getroffen.

Standort stärken

"Exzellente Wissenschaft ist von grundlegender Bedeutung für Schleswig-Holstein", sagte Daniel Günther in seinem Grußwort an die 146 Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön. Es sei kein Gegensatz, beschaulich im Grünen oder am Meer zu leben, und trotzdem ganz vorne in der Forschung dabei zu sein: "Für mich ist das die Besonderheit am Wissenschaftsstandort Schleswig-Holstein: Bei uns stimmen die Voraussetzungen für beides. Bei uns kann man gut leben und gut forschen."

Damit das so bleibe, werde die Landesregierung die Rahmenbedingungen für die Forschung im Land noch weiter verbessern - vor allem in der Ausbildung. "Wir wollen die Hochschulen dabei unterstützen, innovative Studiengänge und Strukturen aufzubauen. Nur über ein attraktives Angebot kann man im Wettbewerb um kluge Köpfe heute noch bestehen." Geplant sei ein Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro zur Sanierung maroder Hochschulgebäude, sowie eine Erhöhung der Grundfinanzierung.

Forschung im Fokus

Die MPG mit Sitz in München ist eine der führenden Institutionen im Bereich der Grundlagenforschung. In Schleswig-Holstein engagiert sich die Gesellschaft nicht nur in Plön, sondern auch noch über die Max-Planck-Forschungsstelle an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Spitzenforschung von hohem Stellenwert für das ganze Land, hob der Ministerpräsident hervor: "Als Orte der Kreativität und des freien Denkens geben Sie Impulse für die Zukunft. Sie sind damit zugleich aber auch Ratgeber für alle ökonomischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit."

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