Landesportal Schleswig-Holstein

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Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Portraitfoto Daniel Günther
Daniel Günther

Ministerpräsident - Staatskanzlei

© M. Staudt / grafikfoto.de

Leitstelle Suchtgefahren am Arbeitsplatz (LSA)

Suchtprävention und -hilfe für die Landesverwaltung in Schleswig-Holstein.

Logo der Leitstelle Suchtgefahren am Arbeitsplatz Logo der Leitstelle Suchtgefahren am Arbeitsplatz (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster)Leitstelle Suchtgefahren am Arbeitsplatz Staatskanzlei

Die Leitstelle Suchtgefahren am Arbeitsplatz (LSA) der Landesverwaltung in Schleswig-Holstein ist 1992 von der Landesregierung im Sozialministerium des Landes Schleswig-Holstein eingerichtet worden. Seit 2014 ist sie in der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein als wesentlicher Teil eines ressortübergreifenden betrieblichen Gesundheitsmanagements angesiedelt.

Die LSA ist sowohl auf strategischer als auch auf operativer Ebene aktiv. Sie hat ein System der betrieblichen Suchtprävention und Suchthilfe aufgebaut, das sie als ressortübergreifendes Netzwerk im Sinne einer nachhaltig wirksamen Suchthilfe kontinuierlich betreut und weiterentwickelt. Die LSA kann aber auch in Einzelfällen unterstützen. Die LSA versteht sich als Serviceeinrichtung für die Behörden, Betriebe und Einrichtungen der Landesverwaltung Schleswig-Holstein, die auf Anforderung und in enger Kooperation mit den Behörden und Mitarbeitern vor Ort tätig wird.

Für die Zusammenarbeit gilt das Motto:

Was alle angeht, können alle nur gemeinsam lösen!

Wie sie als Führungskraft, Mitglied des Personalrats und Kollege bei Alkohol- und anderen Suchtproblemen sowie bei psychischen Auffälligkeiten wirklich helfen können: Sie sprechen das Thema offen an, wir sagen Ihnen wie!

alle öffnen

Ansprechpersonen

Kontakt

Der Ministerpräsident - Staatskanzlei

Düsternbrooker Weg 104
24105 Kiel

Geschäftsstelle

Leitstelle Suchtgefahren am Arbeitsplatz - Staatskanzlei
Natalie Syring
Telefon: 0431 988-5495

Nadine Lindenberg
Telefon: 0431 988-5529
Fax: 0431 988-611-5529

Leiv Profitlich
Telefon: 0431 988-1861
Fax: 0431 988-611-1861

Wir beraten Sie gerne!

Die LSA

Im Rahmen des Ziels „Gesunderhalt der Beschäftigten in der Landesverwaltung“ ist die Aufgabe der LSA, als ein Teil der Personalentwicklung, abhängigkeitserkrankten bzw. -gefährdeten Beschäftigten zu helfen, den Arbeitsplatz zu erhalten, die Gesundheit und die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen und auch das Betriebsklima positiv zu beeinflussen. Sie hat in diesem Zusammenhang ihren Aufgabenkreis erweitert und bearbeitet auch den Problemkreis der psychischen Auffälligkeiten am Arbeitsplatz.

Zum Konzept der LSA für die unterschiedlichen Ebenen gehören:

  • die Ausbildung Betrieblicher Ansprechpartner bei Sucht und psychischen Auffälligkeiten, ihre Weiterqualifizierung und Vernetzung
  • die Schulung von Führungskräften und anderen betrieblichen Funktionsträgern im Umgang mit Suchterkrankungen,
  • die Entwicklung und Realisierung von Präventionsmaßnahmen,
  • die Koordination von individueller Hilfe im Einzelfall.

Übersicht der Angebote:

LSA Angebote.pdf (PDF 41KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Qualifizierung

Betriebliche Ansprechpartner bei Sucht und psychischen Auffälligkeiten.

Eine wesentliche Säule im betrieblichen Hilfesystem ist die Ausbildung von betrieblichen Ansprechpartnern und deren Installierung in den Behörden, Einrichtungen und Betrieben. Seit Beginn ihrer Tätigkeit hat die LSA mehr als 430 Ansprechpartner ausgebildet. Davon sind ca. 250 aktiv. Ein besonderes Anliegen der LSA ist es, die ausgebildeten Ansprechpartner zu unterstützen, zu beraten, sie fortwährend auf einem aktuellen Wissensstand zu halten und sie zu vernetzen. Die neu gegliederte, nunmehr
1 1/2jährige Ausbildung erfolgt nebenberuflich ausschließlich auf freiwilliger Grundlage und umfasst insgesamt 184 Unterrichtseinheiten. Die zertifizierten Ansprechpartner stehen ihren entsendenden Dienststellen zur Verfügung und sind „personifizierte betriebliche Hilfeangebote“ für Beschäftigte mit einer Suchtmittelgefährdung bzw. -abhängigkeit oder psychischen Auffälligkeiten am Arbeitsplatz. Sie haben Kompetenzen erworben, um

  • als Begleiter, von der Motivation über die Behandlung bis in die Nachsorge hinein,
  • als Wegweiser im internen und externen Hilfesystem,
  • als Initiator für präventive Veranstaltungen im Kontext der Abhängigkeitsproble-matik und
  • bedarfsweise als Moderator kollegialer Gespräche, Team- oder Kritikgesprächen in Zusammenhang mit einer Abhängigkeitsproblematik oder psychischen Auffälligkeiten

zu fungieren. Sie sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Außerdem sind Sie hinsichtlich Fragen zu den Themen Sucht und psychische Auffälligkeiten am Arbeitsplatz Ansprechpersonen für Führungskräfte, andere Funktionsträger sowie für Kollegen.

Der Flyer Qualifizierung zum Betrieblichen Ansprechpartner bei Sucht und psychischen Auffälligkeiten wird zur Zeit aktualisiert.

Netzwerk

Die ausgebildeten Ansprechpartner werden in ein Netzwerk integriert, das die LSA mit einem Bündel von Angeboten pflegt. Diese Integration in ein ständig weiter entwickeltes, lebendiges System sieht die LSA als eine wesentliche Aufgabe, denn nur so können Suchthilfe und Gesundheitsmanagement nachhaltig wirken.

Die Angebote umfassen unterschiedliche Elemente: Supervision, Fort- und Weiterbildung, Infobörse und individuelle Beratung und Hilfe. Besonders hervorzuheben ist die Fort- und Weiterbildung. Durch Suchthelfertage, Fachtreffen, Fachtagungen und Sonderveranstaltungen wird den Ansprechpartnern die Möglichkeit gegeben, ihr Wissen zu erhalten, zu erweitern und sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen.
Ein Qualifizierungsangebot zur Durchführung von Suchtprävention mit Nachwuchskräften wird seit 2005 durchgeführt und durch die LSA koordiniert und umgesetzt.

Übersicht Netzwerk:

LSA Netzwerk.pdf (PDF 44KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Seminare für Führungskräfte

Die Schulung von Führungskräften und anderen betrieblichen Funktionsträgern im Umgang mit Suchterkrankungen ist eine weitere wichtige Säule im Angebotsspektrum der
LSA. Diese Seminare werden auf Anfrage durchgeführt. In der Regel werden jährlich bis zu 20 Seminare mit maximal jeweils 20 Teilnehmenden geplant und umgesetzt.

Beispielhaft können Sie den Entwurf eines Rahmenprogrammes eines ganztägigen Führungskräfteseminars einsehen, welches wir bei Bedarf individuell auf Ihre Bedürfnisse abstimmen. Auch halbtägige Seminare sind umsetzbar.

Sie möchten ein Seminar durchführen? Sprechen Sie uns an!

Programmbeispiel Grundlagen- und Aufbauschulung für Führungskräfte:

Schulung, Grundlagen und Aufbau für Führungskräfte.pdf (PDF 264KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Fachtagungen

Jährliche Fachtagungen bieten allen fachlich Interessierten einen Rahmen zum Erfahrungsaustausch mit Akteuren auch außerhalb der Landesverwaltung.

Jahresfachtagung Rickling 14.06.2018

  • Flyer (in Vorbereitung)
  • Die Vorträge der letzten Jahresfachtagung zum Herunterladen
    Zu den Vorträgen

Downloads

Fachverbund Betriebliche SuchtArbeit

Der Fachverbund Betriebliche SuchtArbeit Schleswig-Holstein ist ein Zusammen-schluss verschiedener Einrichtungen, der die Angebote und Nachfragen der betrieblichen Suchtprävention und Suchthilfe landesweit aufeinander abstimmt und bündelt.
Zu den Mitgliedern gehören:

Der Fachverbund Betriebliche SuchtArbeit ist Kooperationspartner im GESA-Netzwerk.