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Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein

© Archäologisches Landesamt S-H

Regiobranding - Inwertsetzung von Kulturlandschaft

Auftaktveranstaltung des Verbundprojektes „Regiobranding“ am 20. Februar 2015

Im Herbst 2014 hat das Verbundprojekt „Regiobranding“ seine Arbeit aufgenommen. In den nächsten 4 Jahren erforscht und erprobt ein 20-köpfiges Projektteam, wie Kulturlandschaftsqualitäten eingesetzt werden können, um die Attraktivität ländlicher Regionen zu steigern und ihre nachhaltige Entwicklung zu unterstützen. Unter regionalem Branding versteht man dabei das in-Wert-setzen von charakteristischen Eigenschaften und Alleinstellungsmerkmalen von Regionen.

Regiobranding © ALSH Britta Glatki/Kreis Steinburg

Dabei wird im Projekt von innen nach außen vorgegangen, das heißt, zunächst wird die gemeinsame Identität der Bevölkerung in ihrer Region erarbeitet und erst anschließend werden daraus Marken und Produkte entwickelt. Die Fördergelder für das Forschungsprojekt werden durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bereitgestellt, das insgesamt acht weitere sogenannte „Innovationsgruppenvorhaben“ fördert. In der Innovationsgruppe des  Regiobrandingprojektes  arbeiten Wissenschaftler und Praxispartner aus den Bereichen Archäologie, Regionalentwicklung, Landschaftsplanung, Naturschutz, Ökonomie, Flächenmanagement und Siedlungsplanung aus Hannover und der Metropolregion Hamburg eng zusammen. Schleswig-Holstein ist mit dem Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein als Projektpartner im Projekt involviert. Die Projektkoordination liegt bei der Leibniz Universität Hannover. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung regionaler Brandingkonzepte und deren modellhafte Umsetzung in der Metropolregion Hamburg. Eine Besonderheit ist hier, dass Wissenschaftler und Praxispartner gemeinsam forschen, lernen und umsetzten und damit die Ergebnisse direkt auf die regionalen Bedürfnisse angepasst werden können.  Mit einer Auftaktveranstaltung am 20. Februar 2015 wurde in Hamburg-Wilhelmsburg das Projekt für interessierte Wissenschaftler und Akteure aus der Metropolregion vorgestellt.