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Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein

© Archäologisches Landesamt S-H

"Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen"

Die "Kultouristiker" engagieren sich für eine bessere Vernetzung

Der 3. Denkmalsalon Schleswig-Holstein fand am 18. Mai in Kiel im Atelierhaus unter dem Motto"Worin besteht der Mehrwert von Denkmalen für Touristiker?"statt. Der Tourismus zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen im Land.

Bei der PodiumsdiskussionEs diskutierten (von li. nach re.): Prof. Dr. Oliver Auge, Lehrstuhl für Regionalgeschichte (CAU Kiel); Barbara v. Campe, Denkmalfonds Schleswig-Holstein e.V. Flintbek; Dr. Yvonne Pröbstle, Agentur Kulturgold, Stuttgart; Kulturministerin Anke Spoorendonk,Kiel; Andrea Gastager, TA.SH; Uwe Wanger, Kiel-Marketing-GmbH; Dr. Ulf Ickerodt, stellvertr. Leiter Archäologisches Landesamt Schleswig-Holstein © Imke Lüders

Vor diesem Hintergrund diskutierten frei nach dem oben genannten Goethes Zitat im Anschluss an einen Vortrag von Dr. Yvonne Pröbstle (Agentur-Kulturgold, Stuttgart) schleswig-holsteinische Experten aus den Bereichen der Kulturpolitik, Denkmalpflege, Landesgeschichte und Tourismus, welchen Mehrwert Denkmale für den Tourismus haben und welche Perspektiven sich daraus entwickeln lassen. Eines war schnell klar, Schleswig-Holstein ist einabwechslungsreiches Land und bietet auch "KulTouristen" einvielfältiges Angebot. Kulturministerin Anke Spoorendonk betonte, dass es sich lohne, Touristiker und Kulturbranche besser zu vernetzen. Im Rahmen der Podiumsdiskussion wurden mehrere laufende Projekte vorgestellt, die bereits auf dem besten Wege sind, dieser Aufforderung nachzukommen. Unter anderem erläuterte auch Dr. Ulf Ickerodt, stellvertretender Leiter des ALSH, das von ihm mit initiierte Projekt "Regiobranding" im Kreis Steinburg. Unter „regionalem branding“ versteht man das Inwertsetzen von charakteristischen Eigenschaften und Alleinstellungsmerkmalen einer Region. Bei diesem Projekt wird in der Region Steinburg u. a. eine Kulturlandschaftswandelkarte erstellt. Diese zeigt die verschiedenen Entwicklungsphasen einer Landschaft, die heute noch erkennbar sind, und bietet damit Touristikern ein Instrument, um kulturhistorische Alleinstellungsmerkmale herauszuarbeiten und zu nutzen. Ein weitere Aufgabe ist es, eine online-Karte mit Beschreibungen von Denkmalen (wie z. B. Deiche, Warften, Grabhügel und Befestigungen) zu füttern (KuLaDig = KulturLandschaftDigital). Schließlich sollen auf dieser Basis Kulturlandschaftsführer ausgebildet werden.

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