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Strafrecht

Justizministerium

Das Strafrecht umfasst die gesetzlichen Vorschriften, die die Merkmale strafbarer Handlungen festlegen und hieran die Strafe oder andere Rechtsfolgen zum Zwecke der Verhütung künftiger Verbrechen knüpfen (Sicherungsmaßnahmen). Nicht zum Strafrecht gehören das Ordnungsstrafrecht, das Ordnungswidrigkeits-(Bußgeld-)verfahren und das Disziplinarstrafrecht.

Das deutsche Strafrecht ist geregelt im Strafgesetzbuch und verschiedenen Nebengesetzen. Es gilt für alle von Deutschen oder Ausländern im Inland und auf deutschen Schiffen und Luftfahrzeugen begangenen Straftaten (Territorialitätsprinzip), für Auslandstaten von Deutschen, es sei denn, dass die Tat nach dem Recht des Begehungsortes nicht mit Strafe bedroht ist. In bestimmten Fällen wird auch die Tat eines Ausländers, die dieser im Ausland begangen hat, nach deutschem Recht bestraft.

Nachfolgend erhalten Sie Informationen einiger strafrechtlicher und gewaltpräventiver Themen des schleswig-holsteinischen Justizministeriums:

  • Opferschutz
  • Opferschutz für Kinder und Jugendliche
  • Sexueller Missbrauch an Kindern
  • "Kein Täter werden"
  • Stalking: Besserer Schutz für Opfer
  • Schöffenamt
    (Informationen für ehrenamtliche Richterinnen und Richter)
  • Zeuginnen- und Zeugeninformationen
  • Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität
  • Jugendstrafrecht
  • Jugendkriminalität
  • Diversionsverfahren bei jugendlichen Beschuldigten
  • Vorrangiges Jugendverfahren oder "Das Flensburger Modell"
  • Fallkonferenzen

Verwandte Dokumente

Das Projekt richtet sich an Männer mit pädophilen Neigungen bevor diese durch Kindesmissbrauch straffällig werden.

Schleswig-Holsteins Justiz bekämpft erfolgreich mit Nachdruck die "Kriminalität der Mächtigen" - wie die besonders sozialschädliche Kriminalitätsform der Wirtschaftskriminalität.

Für den sachgerechten Umgang mit Mehrfach- und Intensivtätern ist vom Generalstaatsanwalt in enger Zusammenarbeit mit dem Justizministerium das Projekt "Fallkonferenzen" entwickelt worden.

Schöffinnen und Schöffen werden alle fünf Jahre neu gewählt und im Gerichtsbezirk des jeweiligen Wohnortes bei Verhandlungen in Strafsachen eingesetzt. Nachfolgend haben wir Informationen über das Schöffenamt und die Schöffenwahl für Sie zusammengestellt:

Auf Initiative des Vorstands des Landesbeirats für Straffälligen- und Bewährungshilfe des Landes Schleswig-Holstein haben die mit dem Jugendstrafrecht im Kreisgebiet Pinneberg befassten Institutionen (Polizei, Jugendgerichtshilfe, Staatsanwaltschaft) und die Arbeitsgemeinschaft Pinneberg sowie die Agentur für Arbeit Elmshorn auf der Basis einer gemeinsamen Handlungsempfehlung mit dem Justiz-, dem Jugendministerium und dem Generalstaatsanwalt das Pilotprojekt "Zusammenarbeit der Justiz, der Polizei und der Jugendgerichtshilfe mit der Agentur für Arbeit und der ARGE bei justiziellen Reaktionen auf Jugendkriminalität" ins Leben gerufen.

Die Diversionsrichtlinien Schleswig-Holsteins (seit dem 01. Juli 1998 in Kraft) verfolgen das Ziel, auf die Straffälligkeit von Jugendlichen und Heranwachsenden, das heißt von Personen zwischen 14 und 18 beziehungsweise 18 bis 21 Jahren, möglichst unbürokratisch, zeitnah und erziehungswirksam zu reagieren.

Die Landesarbeitsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss der Prozessbegleiterinnen und –begleiter, die als besonders qualifizierte Kräfte für besonders schutzbedürftige Betroffene eine besonders intensive Form der Zeugenbegleitung, die sog. psychosoziale Prozessbegleitung, anbieten. Das Angebot wird vom Justizministerium des Landes Schleswig-Holstein finanziert.

Zusammen mit dem Strafrecht macht das Opferschutzrecht den Tätern deutlich: Gewalt wird vom Staat nicht toleriert, auch dann nicht, wenn sie sich in den eigenen vier Wänden vollzieht.

Durch die Prozesskostenhilfe kann einkommensschwachen Personen finanzielle Unterstützung zur Durchführung von Gerichtsverfahren gewährt werden.

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