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Wohnungsmarktentwicklung, Mietenentwicklung

Staatskanzlei

Wohnungsmarktentwicklung, Mietenentwicklung

Angesichts der Bevölkerungsentwicklung besteht für die Kommunen die Notwendigkeit der Erarbeitung von Wohnungsmarktkonzepten.

Wohnungsmarktprognose bis 2030

Das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein hat empirica, Institut Forschung und Beratung, Berlin, beauftragt, ein Gutachten zur künftigen Entwicklung der Wohnungsmärkte im Land Schleswig-Holstein zu erstellen.

Im Kern lässt sich Folgendes feststellen:

Die Studie macht deutlich, dass es in Schleswig-Holstein langfristig wachsende Regionen gibt, während andere Regionen in absehbarer Zeit wieder Bevölkerung verlieren werden. Beide Regionstypen benötigen bedarfsgerechten und qualitätsvollen Wohnungsneubau, abgestimmt auf die speziellen regionalen Bedarfe.

Neubaubedarf besteht selbst noch über das Jahr 2020 hinaus, wenn das Bevölkerungswachstum unter den getroffenen Wanderungsannahmen langsam abflacht.

Die Ursachen für die aktuellen Knappheiten sind sowohl in einem zu geringen Angebot infolge des geringen Neubauniveaus der letzten Jahre als auch in einer zumindest regional sehr unterschiedlichen und stark steigenden Nachfrage zu finden. Wegen weiterhin schrumpfender Haushaltsgrößen und regional als Folge von Zuwanderung wird aber auch dann noch eine Nachfrage nach neuen Wohnungen vorhanden sein, wenn die Einwohnerzahl des Landes nicht mehr steigt. Denn die verbleibenden Einwohner konzentrieren sich auf immer weniger Kommunen und beanspruchen dort mehr Wohnfläche pro Kopf. Damit wird es in Schleswig-Holstein selbst auf lange Sicht Kommunen sowohl mit einem hohen Bedarf an bzw. einer hohen Nachfrage nach Wohnungsneubau geben.

Wohnungsmarktprognose bis 2025

Das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein hat das IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH beauftragt, eine Untersuchung zur künftigen Entwicklung des Wohnungsmarktes im Land Schleswig-Holstein bis 2025 durchzuführen. Ziel des Gutachtens ist, eine erhöhte Planungssicherheit für Entscheidungen der Wohnungspolitik und der weiteren Akteure am Wohnungsmarkt zu erhalten. Die Studie baut auf der im Jahr 2005 vom IfS erarbeiteten Wohnungsmarktprognose 2020 auf. Neben einer Aktualisierung der Analyse- und Prognoseergebnisse wurden für die vorliegende Studie Themenschwerpunkte verändert, neue Datengrundlagen einbezogen und Methoden weiterentwickelt. Durch eine tiefere Regionalisierung der Ergebnisse werden zudem vermehrt Informationen zu ländlichen Räumen bereitgestellt.

Wohnungsmarktkonzepte

Angesichts der Bevölkerungsentwicklung, des wirtschaftlichen Wandels und der fortschreitenden regionalen Differenzierung der Wohnungsmärkte, besteht für die Kommunen die Notwendigkeit der Erarbeitung von Wohnungsmarktkonzepten.

Wohnungsmarkt- und darüber hinausgehende integrierte Stadtentwicklungskonzepte bilden die Grundlage für eine effiziente und bedarfsgerechte Wohnraum- und Städtebauförderung, für kommunale Wohnungspolitik sowie für zukunftsfähige Investitionen.

In Wohnungsmarktkonzepten sollten unter anderem die Bereiche

  • Analyse und Prognose des Wohnungsmarktes,
  • Bewertung der Entwicklung des Wohnungsmarktes und
  • Zielentwicklung bzw. Ableitung von Maßnahmen

betrachtet werden.

Das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein hat zur Erleichterung der Erstellung von Wohnungsmarktkonzepten folgende Arbeitshilfen herausgegeben:

Zusätzlich wurde vom Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH, Berlin (IfS) im Auftrag des Innenministeriums eine vergleichende Auswertung von kommunalen Wohnungsmarktkonzepten in Schleswig-Holstein erarbeitet. Die Studie wurde am 17. März 2008 in der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung "Wohnungsmarktkonzepte und Monitoring" öffentlich vorgestellt.
Wohnungsmarktkonzepte und Monitoring Studie des IfS, Berlin, 2008 (PDF 1MB, Datei ist nicht barrierefrei)