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Erleichtertes Bauen - Sonderprogramm

© M. Staudt / grafikfoto.de

Erleichtertes Bauen - Sonderprogramm

Kurzfristig bezahlbaren Wohnraum schaffen mit abgesenkten Baustandards und schnellen Förderverfahren

Modell eines Wohnblocks © ARGE SH

Bezahlbaren Wohnraum benötigen viele Menschen in Schleswig-Holstein mehr oder minder kurzfristig, und zwar nicht nur in den Städten, in denen die Nachfrage ohnehin schon sehr hoch ist. Der Bedarf derer, die auf den Wartelisten der kommunalen Wohnungsämter stehen, reicht bis in die Mitte der Gesellschaft hinein.

Dazu zählen u. a. Menschen,

  • die sich in akuter Wohnungsnot befinden,
  • die betreut und barrierearm wohnen,
  • junge Familien,
  • Studenten und Auszubildende
  • andere Haushalte mit ganz geringem Einkommen sowie
  • Zugewanderte bzw. Geflüchtete.

Erleichtertes Bauen

Schleswig-Holstein hat die Notwendigkeit für die weitere Intensivierung eines kostengünstigen und sozial integrierten Wohnungsbaus erkannt. Neben den Zielen der sozialen Wohnraumförderung, die das Land in seinem Programm von 2015 – 2018 abgesteckt hat, steht diese Fördervariante ergänzend zu den anderen Fördervarianten, wie sie in der Finanzierungsrichtlinie dargelegt sind, als Angebot bereit.

Förderrichtlinie zum Sonderprogramm Erleichtertes Bauen

„Erleichtertes Bauen“ ist programmatisch zu verstehen: Vorgesehen sind abgesenkte Baustandards sowie ein schnelles Förderverfahren. Die Möglichkeiten, kostengünstig seriell und rationell zu bauen und dabei Vorfertigungen und Modulbauweisen zu nutzen, können hier Anwendung finden. Bei der Inanspruchnahme der Fördermittel hilft das Land auch praktisch: So wurde im Rahmen eines Markterkundungsverfahrens ein Musterkatalog der förderfähigen Gebäudetypen erarbeitet.

Programme zur Förderung von Neubau, Bestand oder besonderen Wohnformen

Wohnungswirtschaft und Kommunen sind Partner

Neben den klassischen wohnungswirtschaftlichen Investoren sind die Kommunen Partner dieses Programms. Sie treten entweder unmittelbar als Investor auf oder sie schließen Vereinbarungen mit der privaten Wohnungswirtschaft ab, so dass sie anteilig Einfluss auf die Belegung der Wohnungen haben.

Auch das sogenannte „Kieler Modell“ ist im Rahmen dieser Förderung realisierbar. Diese Variante des erleichterten Bauens, in dem in einer ersten Nutzungsphase zum Beispiel Geflüchtete gemeinschaftlich wohnen können, kann später ohne weiteres in abgeschlossene Wohnungen umgebaut werden.

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