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Offensive für bezahlbares Wohnen

Staatskanzlei

Offensive für bezahlbares Wohnen

Strategie für eine angemessene mittel- und langfristige Wohnraumversorgung unter Berücksichtigung der Entwicklungen des demografischen Wandels.

Die „Offensive für bezahlbares Wohnen“ ist eine Strategie des Ministeriums für Inneres und Bundesangelegenheiten, um die Aufgabe der Sicherung einer angemessenen mittel- und langfristigen Wohnraumversorgung unter Berücksichtigung der Entwicklungen des demografischen Wandels, der regionalen, investiven und energetischen Bedarfe zu verwirklichen.

In Kooperation mit den wohnungswirtschaftlichen Verbänden und dem Mieterbund wurde zur Ergänzung laufender Maßnahmen der Wohnraumförderung die Offensive initiiert. Sie wurde durch den Abschluss einer Rahmen-Vereinbarung am 21.01.2013 begründet.
Rahmen-Vereinbarung zur schleswig-holsteinischen Offensive für bezahlbares Wohnen (PDF 883KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Damit werden erstmalig gemeinsame Ziele und ein gemeinsames Vorgehen dokumentiert. Die Rahmen-Vereinbarung definiert die allgemeingültigen Ziele und konkrete Maßnahmen. Dies sind u.a.:

  1. komplette Neuaufstellung der Wohnraumförderung zum 01.07.2014,
  2. Definition der Zielregionen der Offensive (Orte mit besonders hohen Mietsteigerungstendenzen, deutlich über dem Landesdurchschnitt liegenden Mieten und besonderer zentralörtlicher Funktion und steigender Wohnungsnachfrage),
  3. Entwicklung landesweites Mietenmonitoring ab 01.01.2014.

Die Strategie zeigt Erfolge:

Soziale Wohnraumförderung 2011 bis 2014 - Förderbericht (PDF 293KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Wohnraumförderung in Schleswig-Holstein - Ergebnisse der Programmjahre 2011-2014 (PDF 677KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Eine positive Zwischenbilanz konnte bereits auf einer Veranstaltung am 17. März 2014 gezogen werden. Reden und Vorträge der Veranstaltung, u.a. die Berichte zum Mietenmonitoring 2013 und zur Prognose für Haushalte und Bevölkerung in Städten und Gemeinden Hamburger Rand, finden Sie unten.

Die Landesregierung bestätigte im Januar 2015 die Offensive für bezahlbares Wohnen durch den Beschluss zur Fortsetzung der sozialen Wohnraumförderung in den Jahren 2015-2018.

Das Land stellt in diesen vier Programmjahren insgesamt 360 Millionen Euro für die Förderung von sozialem Wohnraum zur Verfügung und setzt die Offensive für bezahlbares Wohnen fort. Zusätzlich werden 20 Millionen Euro für gemeinschaftliche Wohnprojekte zur Unterbringung von Flüchtlingen bereitgestellt. Mit den staatlichen Darlehen können rund 4.200 soziale Mietwohnungen sowie 730 Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen gefördert werden. Die öffentlichen Mittel für den Neubau und die Modernisierung von Mietwohnungen fließen hauptsächlich in das Hamburger Umland, nach Sylt sowie nach Kiel und Lübeck. Das Programm wird von der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) umgesetzt. Die IB.SH nimmt die Förderanträge entgegen und zahlt die Mittel aus. In den Genuss der Gelder aus der staatlichen Wohnraumförderung kommen vorrangig Investoren, die hauptsächlich für Menschen mit niedrigem Verdienst, Rentner mit geringen Altersbezügen sowie Familien mit kleinen Erwerbseinkommen und Empfänger von Transferleistungen Wohnungen neu bauen oder sanieren.

Wohnraumförderungsprogramm 2015-2018 (PDF 220KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Reden und Vorträge