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Verbesserte Leistungen

Staatskanzlei

Verbesserte Leistungen

Verbesserte Leistungen ab 1. August 2016

Geldscheine und Münzen in Euro Geldscheine und Münzen in Euro (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © Andreas Hermsdorf/pixelio.de

Das wird neu:

  • Der Basisunterhaltsbeitrag im AFBG bei Vollzeitmaßnahmen wächst von 645 Euro auf 708 Euro; der Zuschussanteil hierauf nach Abzug des Pauschbetrages von bisher 44 Prozent auf 50 Prozent.
  • Die Erhöhungsbeträge zum Basisunterhaltsbeitrag werden für den Teilnehmer von 52 Euro auf 60 Euro, für den Ehepartner von 215 Euro auf 235 Euro und für Kinder von 210 Euro auf 235 Euro erhöht. Für den Kindererhöhungsbetrag steigt der Zuschussanteil von 50 Prozent auf 55 Prozent.
    Für die weiteren Erhöhungsbeträge wird erstmals ein Zuschussanteil (von 50 Prozent) eingeführt.

Meisterstück Meisterstück (Vergrößerung öffnet sich im neuen Fenster) © Reiner Sturm/pixelio.de

  • Der maximale Unterhaltsbeitrag für Alleinstehende steigt auf 768 Euro pro Monat.
  • Der einkommensunabhängige maximale Maßnahmebeitrag (Förderung der Lehrgangskosten) steigt von 10.226 Euro auf 15.000 Euro. Der Zuschussanteil hierauf wird von 30,5 Prozent auf 40 Prozent erhöht.
  • Der einkommensunabhängige Kinderbetreuungszuschlag für Alleinerziehende wird von 113 auf 130 Euro erhöht.
  • Mit einem „Attraktivitätspaket Meisterstück“ werden die Materialkosten für das Meisterprüfungsprojekt bis zu 2000 Euro gefördert (bisher 1.534 Euro) und ein Zuschussanteil (von 40 Prozent) erstmals eingeführt.
  • Der mögliche Erlass des restlichen Darlehens für die Lehrgangs- und Prüfungskosten bei Bestehen der Prüfung wird von 25 auf 40 Prozent erhöht.
  • Der Basisvermögensfreibetrag wird von 35.800 Euro auf 45.000 Euro erhöht; die Erhöhungsbeträge hierauf für den Ehepartner und je Kind von 1.800 Euro auf 2.100 Euro.
  • Die Einkommensfreibeträge im AFBG sind für den Teilnehmer von 255 Euro auf 290 Euro, für den Ehepartner von 535 Euro auf 570 Euro und je Kind von 485 Euro auf 520 Euro erhöht worden.

Die AFBG-Förderung wird erweitert:

  • auf Bachelorabsolventen und -absolventinnen, die zusätzlich eine Aufstiegsqualifizierung anstreben und die Voraussetzungen hierfür erfüllen sowie
  • auf Personen, die nach den jeweiligen öffentlich-rechtlichen Fortbildungsregelungen für eine Aufstiegsqualifizierung ohne Erstausbildungsabschluss zur Prüfung oder zur entsprechenden schulischen Qualifizierung zugelassen werden können (z.B. Studienabbrecher oder Abiturienten mit Berufspraxis).

Die AFBG-Förderstrukturen werden modernisiert und entbürokratisiert:

  • durch die Vereinfachung und Flexibilisierung der notwendigen Fortbildungsdichte,
  • durch die Einführung eines elektronischen Antrags und
  • durch die Reduzierung der Zahl notwendiger Teilnahmenachweise.