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Unser erstes Beispiel

Staatskanzlei

Unser erstes Beispiel

Leslie aus Kiel, Berufswunsch: Erzieherin

Eine angehende Erzieherin lässt sich von einem Experten beraten.Leslie aus Kiel macht eine Ausbildung zur Erzieherin und bekommt "Aufstiegs-BAföG" © Wirtschaftsministerium

Leslie aus Kiel hat im vorletzten Jahr ihr Abitur gemacht. Seit frühester Kindheit zählt Zeichnen zu Leslies größtem Hobby. Eigentlich wollte sie dieses Hobby zu ihrem Beruf machen.

Ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) nach dem Abitur, welches sie in einer erzieherischen Einrichtung im Kunsthandwerk absolvierte, änderte jedoch ihre Lebensplanung. Leslie entwickelte in dieser Zeit eine Vorliebe für das Arbeiten mit Menschen, vor allem mit Kindern. Ihr Faible für das Zeichnen kann sie hier optimal einsetzen. Nach Absolvierung des FSJ entschied sich Leslie, eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin zu absolvieren.

Sie bewarb sich an einer Staatlichen Schule für Erzieher in Kiel und erhielt dort prompt einen Schulplatz. Da die Erzieherausbildung größtenteils eine schulische Ausbildung mit Praktikumszeiten ist, wird hier nicht, wie in üblichen Ausbildungsberufen, ein Ausbildungsentgelt gezahlt.

O-Ton

Info Ministerin Ernst zu den Erzieherleistungen beim Meister-BAföG:

Mithilfe des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes, auch als "Meister-BAföG" bekannt, das auch für Erzieherinnen und Erzieher gilt, erhält Leslie aber auch ein monatliches Entgelt, hier in Form einer Förderung.

In Schleswig-Holstein ist die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) für die gesamte Abwicklung des "Meister-BAföG" zuständig. In einem persönlichen Gespräch mit einem Berater muss Leslie zunächst ihre Lebenslage erörtern. Da sie während der Ausbildung weiterhin im elterlichen Haus wohnen wird und auf ein Darlehen verzichtet, wird ihr eine monatliche Förderung in Höhe von bis zu 333,00 € zustehen. Diese Förderung wird gemeinsam vom Bund und dem Land Schleswig-Holstein gezahlt.

Nach dem Beratungsgespräch ist Leslie gut informiert und zufrieden. Ihrer Ausbildung in ihrem Traumberuf steht nun nichts mehr im Wege. Und über die staatliche Förderung freut sie sich umso mehr.