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Trinkwasseruntersuchung auf Radioaktivität

© M. Staudt, grafikfoto.de

Trinkwasseruntersuchung auf Radioaktivität

Hinweise zu Untersuchungen von Radioaktivität im Trinkwasser

Seit der Änderung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV2001) im November 2015 ist Trinkwasser auf Radioaktivität zu untersuchen. In Schleswig-Holstein werden Untersuchungen auf zwei Parameter durchgeführt - das Edelgas Radon-222 (Rn-222) und die sogenannte „Richtdosis“. Untersuchungspflichtig sind die zentralen Wasserwerke (§ 3 Nr. 2a TrinkwV2001) und, wenn die Kreisgesundheitsbehörde dies anordnet, auch kleine dezentrale Wasserwerke (§ 3 Nr. 2b TrinkwV2001).

Wasserwerk Schulensee in KielWasserwerk Schulensee in Kiel © M. Staudt, grafikfoto.de

Es ist zunächst eine Erstuntersuchung durchzuführen. Dazu sind 4 Messungen erforderlich, die in vier unterschiedlichen Quartalen innerhalb von zwölf Monaten ausgeführt werden müssen. Es gibt nur wenige Untersuchungsstellen, die diese Messungen vornehmen können. Man sollte deshalb möglichst bald beginnen. 

Während Radon-222 direkt als Einzelsubstanz gemessen wird, ist für die Richtdosis ein komplexeres Verfahren nötig. Die TrinkwV2001 sieht hier drei mögliche Wege vor. Die vorliegenden Hinweise bieten eine verständliche Übersicht über die Messverfahren. 

Zuletzt ist eine Liste der für Radioaktivitätsmessungen zugelassenen Untersuchungsstellen angefügt (Stand Juli 2016). Hier ist auch angegeben, welche Methoden das jeweilige Labor beherrscht. Die Entwicklung bei den Laboren werden wir beobachten und Änderungen bekannt geben.

Für Rückfragen steht Ihnen Ihre zuständige Gesundheitsbehörde des Kreises beziehungsweise der kreisfreien Stadt zur Verfügung.

Zum Herunterladen: Hinweise zur Umsetzung der Untersuchungen auf Radioaktivität im Trinkwasser gemäß TrinkwV2001