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Förderprogramm zur Verbesserung der Erzeugung und Vermarktungsbedingungen für Bienenzuchterzeugnisse in Schleswig-Holstein

Staatskanzlei

Förderprogramm zur Verbesserung der Erzeugung und Vermarktungsbedingungen für Bienenzuchterzeugnisse in Schleswig-Holstein

Bienenstock © M. Staudt / grafikfoto.de

Die Honigbiene leistet durch ihre Bestäubungstätigkeit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität. Darüber hinaus verdanken wir den Bienenvölkern die Produktion des hochwertigen Lebensmittels Honig.

Die Honigbiene ist somit ein unverzichtbarer Bestandteil der Natur, sie gilt es zu schützen.

Die Landesregierung Schleswig-Holstein unterstützt daher die Imkerei in Schleswig-Holstein in Form eines Imkereiprogramms auf Grundlage der VO (EU) 1308/2013. Das Förderprogramm erstreckt sich über einen Dreijahreszeitraum von 2017 bis 2019. Die jährliche Fördersumme von 48.600 Euro setzt sich zu 50 % aus EU-Mitteln und zu 50 % aus Landesmitteln des Landes Schleswig-Holstein zusammen.

Imker Ingolf Schröder mit Bienenstock © M. Staudt / grafikfoto.de

Das Land Schleswig-Holstein hat sich entschieden, sein Imkereiprogramm in enger Zusammenarbeit mit dem repräsentativen Imkereiverband in Schleswig-Holstein, dem Landesverband Schleswig-Holsteinischer und Hamburger Imker e.V., zu erstellen und durchzuführen. Von einer Förderung einzelner Imker ist aufgrund des Fördervolumens und der Effektivität der Maßnahme Abstand genommen worden.

Alle in Schleswig-Holstein ansässigen Imker können die Angebote des Landesimkerverbandes in Anspruch nehmen und somit von der Förderung profitieren.

Folgende Maßnahmen werden durch Bezuschussung des Landesimkerverbandes in Schleswig-Holstein gefördert:

FördermaßnahmeFörderbereiche
Technische Hilfe
  • Teilnahme an zentralen Schulungen beim Landesverband
  • Teilnahme an dezentralen Schulungen auf Vereinsebene (nach Absprache mit dem Landesverband)
  • Erstellung, Aktualisierung und Verbreitung von Schulungsmaterialien
  • Aufwendungen für Lehr- und Demonstrationsgeräte und –maschinen
  • Aufwendungen bei der Beschickung der Belegstellen
  • Aufwendungen der Geschäftsstelle des Landesverbandes bei der Durchführung und Unterstützung der Fördermaßnahmen


Bekämpfung von Bienenstockfeinden und – krankheiten
  • Anschaffung nicht apothekenpflichtiger zugelassener Behandlungsmittel und dazu gehörige Applikatoren für die Varroabekämpfung
  • Bekämpfungsmaßnahmen mittels Varroatoleranzzuchten sowie Forschung in diesem Bereich
  • Bekämpfung anderer Bienenstockfeinde und- krankheiten (z.B. Faulbrut, kleiner Beutenkäfer)

Maßnahmen zur Unterstützung von Laboranalysen bei Imkereierzeugnissen
  • Untersuchungen zur Qualitäts- und Sortenbestimmung des Honigs
  • Untersuchungen auf Rückstände im Honig

Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Thee gerne zur Verfügung (Tel.: 0431 988-7003).